Von wegen „Ich kann ja nicht mehr helfen.“. Einen ganzen Sonntagnachmittag setzten sich gut 20 Senioren intensiv damit auseinander, wie sie auch ohne körperliche Anstrengung Erste Hilfe leisten können. Sie sind dazu mit großem Interesse der Einladung der Bereitschaft Erbendorf im Bayerischen Roten Kreuz zum Erste-Hilfe-Nachmittag für Senioren gefolgt. Mit Bereitschaftsleiter und Erste-Hilfe-Ausbilder Sven Lehner wurden im Lehrsaal des Rot-Kreuz-Zentrums verschiedenste Notfallsituationen erläutert und wie sie am besten helfen können. Besonders eingehend wurde sich dazu mit dem Notruf beschäftigt, den jeder absetzen kann. Auf der Agenda standen weiter, was bei einem Verkehrsunfall zu tun ist, der KFZ-Verbandkasten und seine Inhalte, sowie die Versorgung einer stark blutenden Wunde. Sven Lehner erklärte zudem, wie hilfreich eine „Rotkreuzdose“ im Notfall sein kann, wie wichtig eine Vorsorgevollmacht ist und beantwortete zahlreiche Fragen der Teilnehmer. In der Pause wurde sich bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gestärkt. Die Bewirtung der Gäste übernahmen Monika Zimmerer (Leiterin Wohlfahrts- und Sozialarbeit), Philipp Hundhammer (stellvertretender Bereitschaftsleiter), Melissa Pregler und Elfriede Sollacher, während Luise Lehner (stellvertretende Leiterin Wohlfahrts- und Sozialarbeit) die Rotkreuzdosen angeboten hat. Die sichtlich bestärkten Teilnehmer dankten zum Abschluss für den kurzweiligen und besonders informativen Nachmittag mit einem großen Applaus. Sven Lehner dankte seinen Helfern und den Gästen für ihr großes Interesse.