Den ersten Teil der Feierlichkeiten haben die Eheleute schon am vergangenen Mittwoch erlebt, als sie zu einem Vortrag zum Thema „Weil die Liebe niemals endet“ mit Referent Andreas Holzfurtner eingeladen waren. Im zweiten Teil zogen die 24 Ehejubilare aus der Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth gemeinsam mit Pfarrer Julius und den Ministranten vom Rathaus hinauf zur Pfarrkirche St. Martin in Pullenreuth. Dort angekommen, wurden die Jubilare von den zwei wartenden Ministranten mit einer Rose begrüßt. Als alle Platz genommen hatten, begrüßte der Geistliche mit folgenden Worten die Ehejubilare recht herzlich: „Der Herr, der uns alle täglich segnet, sei mit euch“. Weiter ging es dann mit der Lesung, die eine Jubilarin vorgetragen hatte. Nach dem Evangelium aus Johannes erzählte Pfarrer Julius den Ehejubilaren in seiner Predigt, dass sie es sind, die gemeinsam durch eine lange Zeit zusammen gelebt haben, egal ob über schöne oder über traurige Momente hielten sie zusammen, so er weiter. Nach dieser Predigt segnete der Geistliche die Ehejubilare, würdigte Ihre Lebenszeit und sprach ihnen Gottes Segen aus. Weiter ging es mit den Fürbitten, die von den Jubilaren vorgetragen worden sind. Bei der Kommunion konnten die Ehejubilare alle beide Gestalten der Kommunion in Empfang nehmen, was sie auch taten. Nach der Kommunion verlasen zwei Jubilarinnen im Wechsel eine besinnliche Meditation. Während des gesamten Gottesdienstes sang die Chorgemeinschaft Pullenreuth/Ebnath unter der Leitung von Alexander Hecht einige Lieder für die Ehejubilare. Mit Lieder wie „Blick vom Himmelsthron“ und dem gemeinsamen „Großer Gott, wir loben dich“ gaben sie ihr Bestes. Stefan Roth als Vertreter von Robert Bauer sprach ein paar nette Worte von der Pfarrgemeinderat und verglich die Ehe mit einer Kerze, die auch bei finsterer Zeit hell aufleuchtet. Seine Kollegen im Arbeitskreis Ehe und Familie überreichten noch eine Erinnerungskerze als Geschenk. Nach dem Schlusssegen ging es dann weiter zum gemeinsamen Mittagessen ins Schützenhaus Pullenreuth.