Der Geschäftsführer der „Bürgerwind Freudenberger Oberland GmbH 6 Co. KG“, Andreas Wilczek, informierte eine Abordnung der Hirschauer Grünen über die 2011 errichteten zwei Windenergieanlagen in Witzlicht, bei Freudenberg. Trotz kurzfristiger Ankündigung und kalter Witterung mit extrem schlechter Sicht nahmen 12 Personen an der Besichtigung teil. Andreas Wilczek informierte die Teilnehmer über das gut zweijährige Genehmigungsverfahren, die Leistungskraft der Anlage und die Akzeptanz der Anwohner durch eine gerechte Beteiligung. (Bürger-Beteiligungsprojekt). Insgesamt 206 Gesellschafterinnen und Gesellschafter bilden die „Bürgerwind Freudenberger Oberland GmbH & Co. KG“. Die 179 m hohen Anlagen mit einer Nennleistung von 2300 kW, haben eine Lebensdauer von 25-30 Jahren. Der Rückbau ist durch Rücklagen gesichert, die Materialien recyclingfähig. Beide Anlagen haben insgesamt 7,5 Millionen Euro gekostet. Erstaunt waren die Teilnehmer, dass die Anlagen bereits nach einem Jahr Betrieb CO2-neutral arbeiteten, das Fundament weit weniger massiv als erwartet erstellt werden konnte, es ist nur ca. 2,5 m tief und das Interesse an Beteiligungen nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima deutlich angestiegen ist.
Zum Schluss bedankte sich Simon Dobmeyer, Spitzenkandidat bei den Stadtratswahlen, im Namen der Hirschauer Grünen, bei Herrn Wilczek für die interessanten Ausführungen und allen Teilnehmern, dass sie sich Zeit für die Führung genommen haben.