Die Mitglieder der Gesellschaft Frohsinn kamen bei zwei Tagesfahrten ins mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber ins Schwärmen. Organisiert von Präsident Erwin Dromann und begleitet vom gebürtigen Eschenbacher Ruhestandspfarrer Monsignore Ludwig Gradl entdeckte die Reisegesellschaft ein gewachsenes Gesamtkunstwerk an Kultur und Geschichte neu. Hin und weg waren die „Frohsinnler” vom Wechselspiel eines Stadtbildes, das als Urbild einer mittelalterlich gewachsenen Stadtlandschaft gilt.
Die Oberpfälzer wandelten auf den Spuren einer Reichsstadt, geschützt von mächtigen Mauern, Türmen und Verteidigungsanlagen, die noch heute beeindruckt. In der Altstadt wartete auf die Reisegesellschaft schon eine honorige Stadtführerin. „Margarete von Schwangau” hieß die Gäste willkommen. Die Besucher erlebten eine außergewöhnliche mittelalterliche Stadtführung in Liedform, bei der Künstlerin Amelia Hansen in die Rolle der Ehefrau des Minnesängers Oswald von Wolkenstein schlüpfte. Begleitet von historischen Erzählungen machte die Gästeführerin singend und Flöte spielend das romantische Flair Rothenburgs erlebbar. Eine charmante und unterhaltsame Tour, die bei Sonne und guter Stimmung die tausendjährige Geschichte und die märchenhafte Idylle der ehemaligen Reichsstadt erlebbar machte.