Auf ein reges Vereinsjahr konnte die Feuerwehr Wernberg in ihrer Jahreshauptversammlung zurückblicken. Zu Beginn begrüßte 1. Vorstand Werner Fischer im vollen Saal des Landgasthofes Burkhard die anwesenden Ehrengäste sowie die Mitglieder, deren Anzahl sich wiederum in 2025 erhöht hat. In seinem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr konnte er von zahlreichen Aktivitäten berichten, wie z. B. die Teilnahme an Feuerwehrgründungsfesten im gesamten Landkreis und darüber hinaus. Ein besonderer Höhepunkt war das eigene Helferfest im Februar und die Radwallfahrt nach Altötting, die bereits zum dritten Mal stattfand. Besonders guten Anklang fand auch das Abbrennen des Johannisfeuers beim Gerätehaus und das Zoiglfest im November. Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte sich Werner Fischer bei allen für die Unterstützung in den vergangenen Jahren, da er bei den später anstehenden Neuwahlen ebenso wie sein Stellvertreter Florian Schmauß nicht mehr kandidiert.
Beim Kassenbericht konnte 1. Kassier Michael Ebenburger auf der Einnahmenseite von einem guten Ergebnis berichten, bei den Ausgaben schlugen jedoch die Anschaffung neuer Uniformen und das Helferfest gewaltig zu Buche. Der größte Posten war jedoch eine größere Steuernachzahlung für das Jubiläumsfest 2024, da ehrenamtliche Tätigkeiten leider auch vom Staat besteuert werden.
1. Kommandant Manuel Kraus berichtete von 1052 Einsatzstunden, die für insgesamt 62 Einsätze aufgebracht wurden. Beeindruckend waren jedoch die insgesamt 4738 Stunden, die von den Aktiven für Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen geleistet wurden. Aktuell kann die Wernberger Wehr auf 64 Aktive, davon 14 Frauen zählen. In den aktiven Dienst wurden durch die beiden Kommandanten und dem 1. Bürgermeister insgesamt neun Personen aufgenommen.
Die Jugendgruppe besteht aktuell aus 13 Mitglieder, sieben Jungen und sechs Mädchen, wie Jugendwart Fabian Lang informierte. Er führte mit seinem Stellvertreter Thomas Riedl zahlreiche Aktivitäten durch, sowohl in der Ausbildung als auch im gesellschaftlichen Bereich. Nachdem die beiden Jugendwarte zurücktreten, übernehmen in Zukunft Tobias Böhnstedt und Julian Kraus diese verantwortungsvolle Tätigkeit.
Vereinsehrungen erfuhren an diesem Abend Pfarrer Markus Ertl und Manuel Kraus für 30 Jahre, Johannes Geitner und Martin Geitner für 40 Jahre, Karl Fleischmann, Georg Hägler und Edmund F. Schmid für 50 Jahre, Josef Hartinger für 55 Jahre, Werner Duschner für 60 Jahre, Siegfried Franzke für 70 Jahre und Fritz Geitner für 75 Jahre Mitgliedschaft.
Ehrungen für langjährigen aktiven Dienst erhielten Stefan Igl und Simon Ebenburger für 20 Jahre, Pfarrer Markus Ertl und Manuel Kraus für 30 Jahre und Johannes Geitner für 40 Jahre.
Die von der Vorstandschaft vorgeschlagenen Punkte zur Satzungsänderung wurden von der Versammlung einstimmig angenommen.
Ein Bericht über die stattgefunden Neuwahlen erfolgt gesondert.
1. Bürgermeister Konrad Kiener bedankte sich in seinem Grußwort bei der Wernberger Wehr für ihre ehrenamtliche Arbeit und auch für die Teilnahme bei Veranstaltungen auf Gemeindeebene. Kreisbrandrat Christian Demleitner schloss sich diesen Dankesworten an.
Die Jahreshauptversammlung endete traditionell mit den Bildern aus dem Vereinsjahr 2025, vorgetragen von Franz-Josef Ebenburger.