Vorstand Andreas Huschka, Theresa Moller, Lisa Ziegler und Birgit Tafelmeier (Bild: Manfred Tafelmeier)

Abiturjahrgang des Elly-Heuss-Gymnasiums spendet 1.000 Euro für die Hospizarbeit

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt der Abiturjahrgang 2026 des Elly-Heuss-Gymnasiums Weiden die Arbeit des gemeinnützigen Vereins „Zusammen erreichen wir mehr”. Die Spendensumme wurde im Laufe des Schuljahres durch verschiedene Aktionen und Kuchenverkäufe von den Schülerinnen gesammelt. Die Stufensprecherinnen entschieden sich gemeinsam mit dem Jahrgang dafür, den Erlös der Hospizarbeit zugutekommen zu lassen und damit ein wichtiges Zeichen für Mitmenschlichkeit und gesellschaftliches Engagement zu setzen. Im Rahmen der Spendenübergabe erhielten Theresa Moller und Lisa Ziegler die Gelegenheit, sich persönlich von der wertvollen Arbeit im Hospiz zu überzeugen. Ein herzlicher Dank gilt der Leiterin Susanne Wagner, die die Besucherinnen durch die Einrichtung führte und eindrucksvoll vermittelte, wie wichtig die Begleitung und Unterstützung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen ist. Der Kontakt zwischen dem Abiturjahrgang und dem Verein kam durch Johanna Kick zustande, die die Spendenaktion initiiert und den Austausch ermöglicht hat. „Es freut uns besonders, dass sich bereits junge Menschen mit dem Thema Hospizarbeit auseinandersetzen und Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung”, betont der Vorstand des gemeinnützigen Vereines „Zusammen erreichen wir mehr” Andreas Hruschka und bedankt sich herzlich beim Abiturjahrgang 2026 des Elly-Heuss-Gymnasiums Weiden für die großzügige Spende und das entgegengebrachte Vertrauen. Die Unterstützung trägt dazu bei, die wichtige Hospizarbeit auch künftig verlässlich fortzuführen.
Stefan Bäumler - Susanne Wagner - Andreas Hruschka  (Bild: Stefanie Jarsetz  )

Kunsttherapie im Hospiz Sankt Felix

Unser gemeinnütziger / mildtätiger Verein „Zusammen erreichen wir mehr e. V.” unterstützt und begleitet die Hospizarbeit, um sterbenden Menschen ein würdiges und selbst bestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Dies verwirklichen wir durch die Sammlung von Spenden und die Durchführung von Veranstaltungen. Unsere Spenden gehen an das Hospiz sowie an weitere wertvolle Projekte. Die Spenden kommen zu 100 % dort an, wo sie benötigt werden. Für uns ehrenamtliche Hospizbegleiter liegt der persönliche Kontakt zu den Menschen ganz besonders am Herzen. Unsere Spendeninitiative ist für alle Mitglieder unseres Teams eine sehr wichtige Aufgabe. Oft sind es die kleinen Gesten, die Trost und Geborgenheit spenden - ein Gespräch, eine Hand, die gehalten wird oder einfach das stille da sein. Für Menschen mit unheilbaren Erkrankungen wird im Hospiz eine Kunsttherapie angeboten. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 850 € im Monat – diese müssen über Spenden finanziert werden. Wir möchten das Hospiz für ein halbes Jahr unterstützen und übernehmen die Kosten, dank der Spende von den Ladies Circle 66 aus Weiden. Die Kunsttherapie ist keine medizinische Behandlung, sondern ergänzt diese als interaktiven Bestandteil palliativer Begleitung. Wenn Worte fehlen können die Gäste im Hospiz mit verschiedenen Materialien, Farben und Formen ihre Gefühle und Gedanken zum Ausdruck bringen und Erinnerungen erlebbar machen. Die Kunsttherapie ist emotional wichtig. Bei Erschöpfung, Atemnot oder eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit kann nonverbales Gestalten entlastend wirken und reduziert subjektiv Angst, Schmerz und innere Leere. Kreative Arbeiten stellen eine Form von Selbstwirksamkeit dar. Im Sterbeprozess wird häufig Bilanz gezogen, die Kunsttherapie fördert die Kommunikation mit den Angehörigen. Ein gestaltetes Werk kann Gesprächsanlass sein, besonders dort, wo Gespräche über den Tod schwerfallen. Gemeinsames Gestalten kann Nähe und Abschied erleichtern. Als Andenken werden zum Beispiel auch Karten gestaltet oder letzte Briefe an die Angehörigen geschrieben, welche bleibende Erinnerungen hinterlassen und Trost spenden.
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