Bei der Begrüßung am 18. Juli zum 25. Weidener Diabetestag durch die Chefärztin Dr. Martina Troppmann, Med. Klinik 1, und Karl-Heinz Stupka von der Diabetiker-SHG Weiden gingen diese auf die jahrzehntelange Tradition dieser Veranstaltung ein. Sie begann 1998 mit dem damaligen Chefarzt Prof. Dr. Herrmann Wagner. Gemeinsam mit dem Diabetikerbund wurde in diesem Jahr der 1. Weidener Diabetikertag organisiert. Der große Erfolg der Veranstaltung war die Initialzündung für alle nun weiteren, jährlich stattfindenden Diabetestage. Nach Prof. Dr. Herrmann Wagner führten sein Nachfolger, Prof. Dr. Frank Kullmann, und nun auch dessen Nachfolgerin, Dr. Martina Troppmann, diese Tradition fort.
Der Diabetologe Dr. Andreas Langeheinecke war Referent des ersten Vortrags über „Prävention, die Mut macht: Erfolgreiche Strategien gegen Krebs bei Diabetes“. Die Grundaussage seines Vortrages: Der Mensch kann die Entstehung der Krankheit laut Datenlage zu einem guten Drittel selbst beeinflussen. Dabei gibt es einige Stellschrauben, an denen man drehen kann, eine der wichtigsten dabei ist, sowohl das aktive als auch passive Rauchen zu vermeiden. Nach welcher Zeitspanne auch mit dem Rauchen aufgehört wird, immer sieht und bemerkt man schon sehr bald dessen positive Wirkung.
Beim zweiten Vortrag der Internistin Dr. Leily Sajadi ging es um das Thema „Nieren schützen, Leben verlängern: Moderne Strategien“. Das Thema Nieren war eines der Hauptthemen beim diesjährigen Diabetestag. Deswegen war auch noch vom Nierenzentrum Weiden die Nephrologin Dr. Adela Rohulan während der gesamten Veranstaltung am Ärzte-Informationsstand im Foyer. An diesem Stand war noch der Diabetologe Dr. Milan Dzunic, der für die Fragen der Teilnehmer zur Verfügung stand.
Beim letzten Vortrag ging es dann um „Kinder und Jugendliche mit Diabetes – gestern und heute“. In diesem hochkarätigen Vortrag ging Marianne Magg, selbst Mutter einer Tochter mit Diabetes und Mitautorin eines Schulungshandbuchs, auf die Entwicklung der Diabetestherapie ein. Sie beschrieb die aktuelle Situation mit teilweise Überfürsorge, aber auch mit vielen neuen, großartigen Möglichkeiten. Bei der anschließenden Diskussion waren außer der Referentin auch noch ein Diabetologe, ein Kinderarzt und eine Diabetesberaterin für Kinder mit auf dem Podium. Diese Veranstaltung markierte den Schlusspunkt dieser im Großen und Ganzen gelungenen Veranstaltung.