Sie leisten einen wichtigen Beitrag für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft: Die jahrelangen Blutspender aus der Gemeinde Ensdorf und dem Markt Rieden wurden im Riedener Rathaus ausgezeichnet. Zum Ehrenabend des BRK Kreisverbandes Amberg-Sulzbach begrüßte dessen Geschäftsführer Sebastian Schaller zusammen mit Riedens Bürgermeister Erwin Geitner die Blutspenderjubilare. „Wer an den Einsatz von Blutspenden denkt, hat oft zuerst das Bild eines Unfalls und dessen Folgen, etwa mit Blutverlust, im Kopf. Solche Fälle stellen den Ursprung des Einsatzes von Blutspenden in der Medizin dar. Nicht nur in Notfällen, sondern auch als Voraussetzung für viele Regeleingriffe dienen heutzutage Blutspenden“, erklärte Sebastian Schaller. Laut Schaller werden aktuell nur noch 12 Prozent aller Blutspenden zur Behandlung von Unfallverletzungen eingesetzt. Rund ein Drittel der Blutspenden werden für die Behandlung von Herz- und Magenerkrankungen verwendet, wenn diese bei geplanten Operationen den Blutverlust ausgleichen sollen. „Der größte Einzelposten bei der Verwendung von Spenderblut ist die Behandlung von Krebserkrankungen“, so Schaller weiter. Bürgermeister Erwin Geitner zollte den Blutspendern großen Respekt: „Sie stehen für eine Haltung, die wir heute mehr denn je brauchen: Die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen“. Der Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller bedankte sich bei allen Blutspendern mit einer Ehrennadel samt Urkunde und kleinem Präsent. Stellvertretend für das ganze ehrenamtliche Organisationsteam erhielt Franziska Körmer von Schaller einen Blumenstrauß überreicht. Für ihre 25 Teilnahmen am Blutspenden wurden Gertraud Reinwald, Markus Meindl, Werner Lang und Armin Hofrichter ausgezeichnet. Die Ehrung für 50 Blutspenden wurde an Bianca Drick, Waltraud Allwang und Johann Szegda ausgesprochen. Zum 75. Mal hatten Agnes Hollweck und Petra Kellner Blut gespendet. Für die stolze Anzahl von 125 Blutspenden wurde Johann Meier geehrt.