Im Rahmen einer Bildungsfahrt der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Kreisverband Amberg-Sulzbach wurden der Marienwallfahrtsort Bogenberg und die Stadt Straubing besucht. Das Führungsteam mit Organisator Franz Hirmer, Hermine Knauer und Hildegard Zimmer-Sperl zeichnete für die Organisation verantwortlich. Die geistliche Begleitung übernahmen der Kreispräses, Pfarrer Michael Jakob, und sein Vertreter, Diakon Dieter Gerstacker.
Erstes Ziel war der Bogenberg, einer der ältesten Marienwallfahrtsorte Bayerns. Er prägte seit Jahrhunderten das religiöse und kulturelle Leben der Region. Neben einem Dankgottesdienst in der Wallfahrtskirche, den Pfarrer Michael Jakob zelebrierte und bei dem Diakon Dieter Gerstacker in seiner Predigt Maria in den Mittelpunkt stellte, gab es Informationen zur Geschichte des Wallfahrtsortes, seiner Bedeutung für die Marienverehrung und zur Entwicklung der Wallfahrt als Ausdruck gelebter Volksfrömmigkeit. Eine fromme Legende verweist auf das Jahr 1104, damit zählt der Bogenberg zu den ältesten Marienwallfahrtsorten Bayerns. Das Gnadenbild der „Muttergottes in der Hoffnung“ ist eine ungewöhnliche Mariendarstellung. Mit einer Führung durch die Wallfahrtskirche und das Wallfahrtsmuseum wurden Einblicke in historische Zusammenhänge und die Bedeutung des Wallfahrtsortes bis in die Gegenwart vermittelt, ehe man beim Mittagessen in der Bergwirtschaft einen herrlichen Ausblick über das Donautal genießen konnte.
Die historische Stadt Straubing stand am Nachmittag bei einer fachkundigen Stadtführerin im Mittelpunkt. Dabei gab es nicht nur Informationen über die Entwicklung der Stadt und bedeutende Bauwerke, sondern es wurde auch die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung der Stadt für Niederbayern erläutert. Die Mitglieder der KAB-Ortsgruppen erhielten einen Überblick über die Geschichte der Stadt vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit und verlebten einen erlebnisreichen Tag mit viel Geschichte, Kultur und Religion.