In der Pfarrkirche St. Wenzeslaus in Miesbrunn fand im Rahmen des Jubiläums-Jahres ein sehr interessanter Bildervortrag statt über die 700 Jahre Pfarrei Miesbrunn, präsentiert von Werner Reger aus Pleystein. Beginnend mit der Entstehung des Ortsnamens Miesbrunn, entstanden vermutlich aus „Moos” und „Brunnen”, da es früher im Dorf viele Brunnen gab und wo Brunnen waren, da war auch viel Moos, folgte die Geschichte der Pfarrei. Die Pfarrei St. Wenzeslaus ist seit 1326 als Pfarrsitz erwähnt, damals noch mit der Filiale Pleystein. Erst 1395 wurde die Pfarrei Pleystein selbstständig. Es folgten Bilder von der Pfarrkirche, wie sie vor dem Brand am 09.09.2011 war, Bilder nach dem Brand und dann von der neu erbauten Kirche, wie wir sie heute kennen und auch von den drei neuen Glocken. Sehr interessant waren auch die Erklärungen zum Kirchenschiff, den Altären, dem Deckengemälde, den Fenstern u. a. mit den Motiven der vier Evangelisten, der Orgel, Taufbecken und dem Ambo. Auch einbezogen waren die beiden Kapellen in Hagendorf und Reinhardsrieth. Bilder von Festen, wie dem 50-jährigem Priesterjubiläum von Pfarrer Franz Xaver Lindner, von Fronleichnams-Prozessionen und Vereinsfesten in den vergangen Jahren und auch vom Eröffnungsgottesdienst des Jubiläums-Jahres im Januar 2026 und der Segnung der Jubiläums-Kerze dürften bei den Besuchern viele Erinnerungen wach gerufen haben. Zum Schluß bedankten sich Herr Pfarrer Adam Karolczak und Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat Miesbrunn mit einem Präsentkorb bei Werner Reger für den gelungenen Vortrag und die viele Mühe bei der Vorbereitung.