Bei bestem Wetter feierte die Evangelische Landjugend Betzenberg-Birgland am vergangenen Wochenende ihre 8. Kirwa und konnte zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Birgland locken.
Den Auftakt zum Kirwawochenende machte am Freitag der traditionelle Preisschafkopf. Insgesamt 16 Partien traten dabei an und spielten um die begehrten Preise. Für die Verpflegung der Kartlerinnen und Kartler war mit Leberkäse bestens gesorgt. Den Sieg sicherte sich schließlich Konrad Schötz aus Riedelhof.
Am Samstag wurde der Kirwabaum mit Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer aufgestellt. Anschließend traten acht Mannschaften bei der Bierkastenrallye um den Betzenpokal an. Dabei belegten die Wolfsfelder Kirwamoidla den ersten Platz, gefolgt von den Wolfsfelder Jungs und dem Mädelsteam aus Wiesenacker. Für ausgelassene Stimmung im Festzelt sorgte am Abend die Band „Jedsmal Anerschd“.
Der Sonntag begann mit dem Festgottesdienst, der von Lektorin Kerstin Bodendörfer geleitet und musikalisch vom Posaunenchor Schwend umrahmt wurde. Im Anschluss an das Mittagessen begleitete der Betzen Elliott die Kirwaleut zum traditionellen Moidla-Verstecken.
Am Sonntagnachmittag folgte mit dem Austanzen des Kirwabaums der Höhepunkt des Festwochenendes. Die 16 Kirwapaare hatten in den vergangenen Wochen unter der Leitung ihrer Tanzlehrer Uwe Kölbel und Laura Stark die Tänze Kutschn, Sternpolka, s'Louda, Krebspolka und den traditionellen Walzer einstudiert. Als besonderes Highlight war der Plattler der Kirwamoidla hervorzuheben. Musikalisch begleitet wurden die Tänzerinnen und Tänzer dabei von den „Hoglbouchan“.
Im Anschluss verabschiedeten die Kirwapaare das bisherige Oberkirwapaar Noah Graf und Lisa Kölbel. Maximilian Nitzbon und Luisa Donhauser wurden von einem Schuss zum neuen Oberkirwapaar gekürt.
Am Montag klang die Kirwa mit dem traditionellen Frühschoppen aus. Am Abend fand die Kirwabaumverlosung statt, die vom neuen Oberkirwapaar durchgeführt wurde. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die „Salleröder Buam“.
Auch kulinarisch war einiges geboten. Die Betzenberger Sangriagriller boten unter anderem Kirwaburger, Gockerl, Käsespätzle, Spießbraten, Surknöcherl sowie Sauerne an. Außerdem gab es selbstgebackene Käichla der Kirwamoidla, zahlreiche Kuchen, einen Süßigkeitenstand und eine Hüpfburg für die kleinen Besucherinnen und Besucher.
Ein besonderer Dank gilt allen, die zum Gelingen der 8. Betzenkirwa beigetragen haben. Zahlreiche Helferinnen und Helfer waren vor und hinter den Kulissen im Einsatz – beim Auf- und Abbau, im Festbetrieb, in der Küche und bei der Organisation rund um das Fest. So konnte die Evangelische Landjugend ihren Gästen erneut vier gesellige Kirwatage bieten und für viele schöne Erinnerungen sorgen.