In der vollbesetzten Tafernwirtschaft „Zum Goldenen Löwen“ in Schnaittenbach, fand die legendäre Siegerehrung heuer bereits zum 21. Mal !!! statt. Bis 2004 wanderten die Schoufkopffreunde notgedrungen einige Jahre an den Freitagabenden noch in Schnaittenbach von Wirtshaus zu Wirtshaus um den bayerischen Kartenspiel-Klassiker Schoufkopf zu zelebrieren. Seit 2004 haben die fünf Stammspieler (der Geber setzt immer aus, damit man unter anderem auch weiß wer das letzte Spiel gegeben hat) und ihre Brunzkatera im „Goldenen Löwen“ am Tisch Nr. 9 ihre feste Heimat gefunden.
Vor der Bekanntgabe der Sieger wurde in einem kurzen Gedenken an die bereits verstorbenen Kartenfreunde
Franz Flammersberger †2014, Hans Fruth †2018, Georg Hertl †2020 und Leo Nake †2024 erinnert.
Im Jahr 2025 wurde an insgesamt 35 Freitagabenden gezockt und die Wertung dieser Abende floss in die Sieger-Tabelle ein. Einige wenige Kartenabende mussten aufgrund von Feiertagen oder anderen Veranstaltungen leider ausfallen.
Ein Sonderlob und ein närrisches „Vergelt’s Gott“ gab es in diesem Jahr wieder für die insgesamt acht eingesetzten Brunzkateren (Ersatzspieler u. Aufheber) die auch zum Erfolg der munteren Kartenrunde beitrugen. Hier war Altmann Sepp mit 21 Einsätzen am öftesten gefordert, konnte aber mit den Stammspielern nur bedingt mithalten. Da er aber das vergangene Jahr mit einem leichten Gewinn abschließen konnte, wird er im neuen Jahr weniger eingesetzt, da es doch das Ziel der fünf Stammspieler ist, den Gastspielern keinen Gewinn zu ermöglichen.
In der weiteren Rangliste belegten Kausler Martin, Dobmeier Thomas, Hiltl Max, Wohlfahrter Gerdl, Silio Manuel, Götz Herbert und Franky Heindl die Plätze. Letztere werden im kommenden Jahr wieder eingesetzt, da sie noch wertvolle Tipps und Tricks der Stamm-Schoufkopfa benötigen sowie gern gesehene finanzielle Unterstützer der Stammspieler sind.

Beim heißbegehrten Titel der Stamm–Fünf–Besetzung, konnte der Titelverteidiger und Top-Favorit Nittke Bernhard dem immensen Druck den Titel zu verteidigen leider nicht standhalten. Somit gab es am Jahresende einen verdienten neuen Sieger und Schoufkoapf–König 2025. Der Name Habrich Wolfgang wurde in den Sieger–Wander–Pokal eingraviert und konnte somit den Titel „Bester Schoufkopfa 2025“ völlig verdient für sich verzeichnen. Platz zwei belegte Nagler Martin der seinen Heimvorteil am letzten Kartenabend nutzte und somit den Vorjahressieger Nittke Bernhard auf den 3. Platz verwies. Platz vier belegte Dickert Thomas der mit einem Sonderlob ausgezeichnet wurde, da „Er, die weiteste Anreise“ aus dem Frankenland fast jeden Freitag auf sich nimmt. Auch aus diesem Grund war anscheinend wegen den Reisestrapazen keine bessere Platzierung in dem vergangenen Jahr möglich. Platz fünf belegte unser Lassmann Oli, der bei den fünf Stammspielern noch die geringste Erfahrung mitbringt, aber er war sehr bemüht und lernt Freitag für Freitag dazu.
Ein Sonderlob und einen Blumenstrauß von der Kartenrunde gab es dann noch für die Lieblingswirtin Nagler Elisabeth und das Löwen-Team für die hervorragende Unterstützung durch Speis und Trank. Sehr positiv zu bewerten, ist auch noch das Eingreifen des Wirtes, denn wenn keiner eine Runde Jägermeister ausgibt, dann lässt sich der Wirt nicht lumpen.

Die Schoufkopfrunde von Tisch Nr. 9 freut sich schon auf die nächsten Freitagabende und wünscht allen „Gut Blatt“, ein allzeit „Glück auf“ mit ihrem Motto „Es gibt keine Regeln, aber diese müssen eingehalten werden.“