In freudiger Stimmung feierte die Filialgemeinde St. Josef in Bechtsrieth ihr diesjähriges Patrozinium. Der Tag stand ganz im Zeichen des Dankes, der Besinnung und der Gemeinschaft und war geprägt vom Vorbild des heiligen Josef, des stillen und treuen Dieners Gottes.
Am Vormittag versammelten sich zahlreiche Gläubige zum festlichen Kirchenzug. Angeführt vom Altardienst zog die Gemeinde gemeinsam zur Kirche. Mit dabei waren unter anderem Bürgermeister Markus Ziegler und Altbürgermeister Hans Götz sowie Vertreter des Gemeinde- und Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung. Auch die örtlichen Vereine, darunter die Freiwillige Feuerwehr und die Siedlergemeinschaft, beteiligten sich mit Fahnenabordnungen. Musikalisch begleitet wurde die Prozession von einer Bläsergruppe aus Flossenbürg, während die Glocken von St. Josef zum Gebet einluden.
Im Mittelpunkt der Feier stand die festlich geschmückte Figur des heiligen Josef. Mit Blumen geschmückt, von Gemeindemitgliedern getragen und den Kommunionkindern begleitet. Die Kirche war festlich dekoriert und erfüllt mit dem Duft von Weihrauch.
In seiner Predigt würdigte Pfarrer Stohldreier das Leben des heiligen Josef als Vorbild für den Glauben. Er betonte dessen Treue und seine stille Hingabe an Gottes Plan.
Nach dem Gottesdienst kamen die Gemeindemitglieder im Pfarrheim zusammen. Beim Frühschoppen bot sich Gelegenheit zu Gesprächen und geselligem Beisammensein. Das Beisammensein war so gut angenommen, dass vom Metzger Würste nachgeordert werden mussten. Dabei wurde deutlich, wie lebendig die Gemeinschaft vor Ort ist. Dies war nur möglich durch die tatkräftige Vorbereitung und Durchführung vom Alfred Wulfänger vom Pfarrgemeinderat und seinen fleißigen Helfern. Auch der Blumenschmuck war von ihnen gesponsert.
Das Patrozinium in Bechtsrieth zeigte einmal mehr, wie sehr der heilige Josef als Vorbild und Schutzpatron geschätzt wird – nicht nur als Gestalt der Vergangenheit, sondern als Begleiter im Glauben bis heute.