Zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Frauenbundes konnte Gerda Six auch Geistl. Beirat Pfarrer Gerhard Wagner sowie 2. Diözesanvorsitzende Rita Kleierl willkommen heißen. Frau Kleierl sprach gleich die außergewöhnliche Situation an, in der sich der Verein zur Zeit befindet. Dass man seit der Jahreshauptversammlung im Februar auf der Suche nach Vorstandsmitgliedern sei und sich einfach niemand findet, obwohl viele direkt angesprochen wurden. Sie hob auch hervor, dass der Frauenbund eine Bereicherung für ein Dorf sei und die Frauen durch ihn viele Angebote erhalten. Der Verein bietet ein großes Netzwerk sich gegenseitig zu unterstützen. Auch politische Bildung und persönliche Entfaltung kommen dabei nicht zu kurz. Was der Zweigverein Schmidgaden in den letzten 50 Jahren geleistet hat, sei wirklich erstaunlich und es wäre doch schade, wenn er aufgelöst würde. Denn der KDFB ist für viele ein Ort der Begegnung und des Austausches untereinander. Es wären viele Menschen einsamer, wenn ein Verein um den anderen stirbt. Es liegt an jedem einzelnen, wie es in der Ortschaft weitergeht. Dass sich was ändern kann und auch darf ist unbestritten. Man kann z. B. auch mit anderen Vereinen zusammenarbeiten. Es werden also Frauen gesucht, die Spaß an der Gemeinschaft und Zusammensein haben, die gerne miteinander nachdenken, reden, planen, auch Neues wagen und den Verein mitgestalten, in dem Frauen lernen, selbstbewusst und engagiert ihre Rechte zu verwirklichen und auch christlich Werte vertreten.
Die anschließende Wahl hatte leider wieder kein Ergebnis gebracht, so dass sich fast die gesamte Vorstandschaft bereit erklärte, für eine bestimmte Zeit kommissarisch weiterzumachen, aber halt abgespeckt. Gerda Six steht leider als Vorsitzende nicht mehr zur Verfügung, aber sie ist jederzeit bereit, ihre Hilfe anzubieten, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.