Die Kolpingsfamilie Vilseck unternahm einen Sonntagsausflug nach Flossenbürg. Nach einem ausgezeichneten typisch bayerischen Mittagessen im gemütlichen Bärnstüberl in Würzelbrunn ging es in Flossenbürg einen kurzen Anstieg vom Ortskern hoch zur Burgruine, von der sich ein grandioser Panoramablick nach allen Seiten bot.
Mindestens ebenso lohnend wie der Besuch der markanten Burgruine ist der „Weg des Granits“, der rund um den Schlossberg durch ein Naturschutzgebiet führt. Dieses wurde bereits 1939 ausgewiesen und ist mittlerweile ein Rückzugsgebiet seltener Tier- und Pflanzenarten. Zur Zeit blühen große Bestände des Fingerhuts.
Auf etwa der Hälfte des Weges ist über dem Burgweiher der zwiebelschalenartige Aufbau des Granitdoms gut sichtbar. Zu Recht zählt dieser zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns. Direkt daneben kann im sogenannten Steinhauerhaus die Dauerausstellung „Mensch und Granit“ des Geoparks Bayern-Böhmen kostenlos besichtigt werden. Dort kann man sich über die Geschichte des Granitabbaus in der Region informieren.
Der gemütliche Tag fand einen ebensolchen Abschluss in Murphy’s uriger Pilsstube. Wieder einmal zeigte sich: Die Oberpfalz ist reich an Highlights. Man muss sie nur besuchen.