Die Gemeindereferentinnen Kathrin Blödt und Regina Probst vom Dekanat Amberg-Sulzbach sowie Pastoralpraktikantin Sarah Koch haben sich zum Ziel gesetzt, auf unkonventionelle Weise mit Menschen ins Gespräch zu kommen und als „Kirche” außerhalb der Kirchenmauern ansprechbar zu sein. Deshalb wagten Sie sich heuer auf das Mariahilfbergfest und luden die Vorübergehenden auf einen Esprosso ein. Eine Frage hatten sie mit dabei: „Warum kommen Sie zum Bergfest?” In vier Röhren konnten jeweils kleine Bälle geworfen werden - entsprechend der Antwort. Zur Auswahl standen 1. „Die Mischung machts - Mess und Mass”, 2. „Wegen Gottesdienst und Predigt”, 3. „Ich komme wegen Essen, Trinken und der Gesellschaft”, sowie „Aus anderen Gründen”. Auf diese Weise sind interessante, teilweise auch sehr persönliche Gespräche über Gott und die Welt entstanden. Viele besuchen das Bergfest „weil es Tradition ist” oder weil man als Amberger zum Bergfest „heimkommt” - egal, wo man gerade wohnt. Auch wenn nicht bei jedem der Gottesdienstbesuch im Vordergrund stand, so besuchen die meisten doch die Bergkirche zum kurzen Verweilen und Kerze entzünden. Große Dankbarkeit empfinden viele Besucher den Franziskanern gegenüber, die den Berg lebendig halten und die „spirituelle Seite” abdecken. Von allen vier Antwortmöglichkeiten wurden die meisten Bälle in die Röhre „Essen, Trinken und Gesellschaft” geworfen, wobei „die Mischung machts” und „Gottesdienst und Predigt” zusammengenommen die gleiche Wertung erfährt. Pater Seraphin und Pater Clemens unterstützen die Aktion tatkräftig und ließen es sich nehmen, selbst eine Ballwertung abzugeben.