Regen Zuspruch fand die 47. Stadtmeisterschaft im Kegeln, zu der der Karten-und Schachverein unter der Schirmherrschaft von Sebastian Wohlrab vom 3. bis 10. Mai ins SCE-Heim geladen hatte. Bei der Siegerehrung mit Preisverleihung erinnerte Vorsitzender Harald Drobig an die positive Auswirkung der vor wenigen Jahren eingeführten Neuerungen wie Reduzierung der Mannschaftsstärke von 5 auf 4 Kegler und Startberechtigung von gemischten Mannschaften, sprach von 233 Teilnehmern in 58 Mannschaften, die insgesamt 10 438 Holz gekegelt hatten, und kündigte die Vergabe von 17 Pokalen und 5 Wanderpokalen an. Er sah in dem Wettbewerb einen Beitrag dazu, das gesellschaftliche Leben der Stadt zu bereichern und bedauerte, dass es wegen organisatorischer Probleme nicht möglich war „wieder Schulmannschaften zu empfangen“. Bürgermeister Marcus Gradl würdigte die lange Tradition der Veranstaltung und versicherte: „Wir hatten alle Spaß.“ SCE-Vorstand Thomas Mikolei informierte: „Am Dienstag und Mittwoch steht die Kegelbahn stets für Interessenten zur Verfügung.“ Unter Nennung der Spender aus Kommunalpolitik und Wirtschaft stellte Wettbewerbsleiter Thomas Riedl die Bedeutung der Sponsoren heraus und rief zur Teilnahme an der Meisterschaft 2027 auf.
In der Mannschaftswertung gingen Pokale an: Herren: SCE Förderverein, Sportangler und Feuerwehr; Damen: Kolping, Firma Mondi und Kleintierzüchter; Gemischt: Karten- und Schachverein, VW-Team und „Die Umwerfenden“; Jugend A: Jugendfeuerwehr; Jugend B: Kleintierzüchter. In der Einzelwertung freuten sich über Pokale: Alexander Grube (Herren-Sport), Daniel Hüttner (Herren Hobby), Inge Theobald (Damen-Sport), Hildegard Gauthier (Damen-Hobby), Oliver Götz (Jugend A) und Tom Teschke (Jugend B). Auffallende Namen hatten sich die Mannschaften Golden Girls, Die Schrägen Vögel, Die gackernden Hühner, Die scharfen Sportzähne, Die jungen Zahnfeen, Kamikatze, Verlierer mit Stil, Die scheckigen Frettchen und die Grashupfer gegeben. Der Sportclub war mit 16 Mannschaften an den Start gegangen.