„Ein starkes Immunsystem ist eine sichere Abwehr, denn Infektionen und Krankheiten können uns weniger anhaben, so lange wir gute Abwehrkräfte haben“ so kann der Vortrag von Sasja Mechthold zusammengefasst werden und zeigte dies in ihrer Präsentation eindrucksvoll.
Eine gesunde Ernährung ist die Grundlage für ein starkes Immunsystem, deshalb soll sichergestellt werden, dass Mahlzeiten eine Vielfalt von Vitaminen und Mineralien enthalten. Besonders wichtig sind Vitamin A, Vitamin D, Zink, Selen und Eisen, weil diese das Immunsystem direkt unterstützen.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und fermentierten Lebensmitteln unterstützt eine vielfältige Bakterienwelt, stärkt die Schleimhautbarriere und hilft, Entzündungen zu regulieren.
Regelmäßige Bewegung im Alltag stärkt das Immunsystem und fördert die Regeneration der Immunzellen, während übermäßige körperliche Beanspruchung eine vorübergehende Schwächung verursacht.
Für ein gesundes Immunsystem muss man für ausreichenden Schlaf sorgen, den in dieser Zeit produziert der Körper sogenannte Zytokine, also Proteine, die Infektionen und Entzündungen bekämpfen. Bei Erwachsenen geht man von sieben bis neun Stunden aus.
Auch chronischer Stress schwächt das Immunsystem und man wir anfälliger für Krankheiten und regelmäßige Pausen oder Ablenkungen z.B. durch ein Hobby, sind effektive Wege zum Stressabbau. Eine ganz wichtige Rolle bei allen Körperfunktionen spielt Wasser.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr hilft, Nährstoffe in den Körper zu transportieren, Abfallstoffe auszuscheiden und die Körpertemperatur zu regulieren. Man sollte täglich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit aufnehmen, aber zucker- und kohlesäurehaltige Getränke vermeiden.
Rauchen sollte man vermeiden und auch nur wenig Alkohol konsumieren, denn dies schwächt das Immunsystem und man ist anfälliger für Krankheiten und die Heilungsprozesse im Körper brauchen länger.