Auch in diesem Jahr pflegte die Fichtelgebirgskapelle Ebnath unter Leitung von Johannes Prechtl am Ende des Jahres 2025 wieder den Brauch des „Neujahranspielens”. Diesen Brauch des „Umispielens am Sylvestertag” hat der ehemalige Hauptlehrer Schuster in den Aufzeichnungen „Vom Musikleben in Ebnath” dokumentiert und geht bis ins Jahr 1848 zurück. In der Chronik führt er auch die Musiker auf, die damals von Haus zu Haus gingen und spielten. Auch heuer zogen zum Jahreswechsel die Musiker wieder durch die Straßen des Ortes, um der Bevölkerung die Neujahrsgrüße zu überbringen. Am Ende ihres zweitägigen „Umispielens“ wartete bei Herbert und Annemarie Rubenbauer auf dem Oestelberg ein warmes Mittagessen auf die Musikanten. Jürgen Besold bedankte sich bei der Familie Rubenbauer für die Verköstigung. Den anwesenden Bürgermeister Wolfgang Söllner dankte er für dessen Wertschätzung gegenüber der Blaskapelle. Das Gemeindeoberhaupt bedankte sich bei den Musikern für die Aufrechterhaltung des alten Brauchs und für deren Einsätze das ganze Jahr über. „Ob bei gemeindlichen oder kirchlichen Festen, ihr seid immer mit dabei!“, so Wolfgang Söllner.