Am Sonntag fand in Etzgersrieth der Florianstag des Marktes Moosbach statt, an dem die Feuerwehrdamen und –männer der neun Moosbacher Feuerwehren, nämlich Burgtreswitz, Gaisheim, Heumaden, Moosbach, Ödpielmannsberg, Rückersrieth, Saubersrieth-Niederland, Tröbes und Etzgersrieth teilnahmen. Der Festzug, begleitet von den Moosbacher Musikanten, zog vom Gerätehaus Etzgersrieth zur Expositurkirche St. Georg. Mit dabei waren auch dritter Bürgermeister Helmut Meindl und zahlreiche Markträte. Die Abordnungen der Wehren nahmen mit ihren Vereinsfahnen am Altar Aufstellung.
In seiner Festpredigt würdigte Moosbachs Pfarrer Udo Klösel den heiligen Florian, den Schutzpatron der Feuerwehrleute. Er dankte den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihre selbstlose Arbeit und Bereitschaft anderen in Not zu helfen. Tag und Nacht, sei es gelegen oder ungelegen, seid ihr bereit, auszurücken und für euren Nächsten da zu sein, Menschen in Not zu Hilfe zu kommen – wenn es sein muss, auch unter Einsatz des eigenen Lebens. „Bei Feuer und Unfällen, bei Katastrophen und Unglücksfällen, zu Hilfeleistungen und Schutzmaßnahmen rückt ihr aus; ohne lange zu fragen, lasst ihr oft alles liegen und stehen, um anderen Menschen zu helfen – um zu löschen, zu retten, zu bergen und zu schützen. Und weil wir wissen, dass Feuerwehreinsätze auch gefährlich sein können, ja dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass alle gesund und heil von einem Einsatz zurückkehren, deshalb wollen wir heute auch ganz besonders euch und euren Dienst der Fürsprache des heiligen Florian und dem Segen Gottes anvertrauen“, betete Pfarrer Udo Klösel. Zum Abschluss des kirchlichen Teiles wurde gemeinsam die Bayern-Hymne gesungen.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von Lena Putzer an der Orgel umrahmt. Nach dem Gottesdienst führte der Festzug zurück zum Feuerwehr-Gerätehaus Etzgersrieth, wo ein zünftiger Frühschoppen mit den Moosbacher Musikanten stattfand. Der Kommandant der Etzgersriether Feuerwehr Florian Sieder begrüßte die zahlreichen Gäste.