Bei herrlichem Sonnenschein ging die 7er Kameradschaft auf Goldsuche in die Goldschlägerstadt Schwabach. 1. Vorsitzender Peter Ertl wurde mit seiner 50-köpfigen Gruppe im Stadtmuseum Schwabach vom „Förderverein Stadtmuseum” mit Kaffee und Kuchen empfangen. Mit dabei war auch eine große Abordnung der Soldatenkameradschaft 1897 Weiden, der Kreisvorsitzende Josef Lang und der Bezirksvorsitzende Horst Embacher.
Die ganze Reisegruppe wurde geteilt. Eine Hälfte konnte im Museum in der „Goldbox” die mit 23,5 Karat Rosenobel-Doppelgold bedeckt ist, die Kunst der „Blattgoldschlägerei” durch einen Goldschlägermeister in einer Live-Vorführung erleben und die Entstehung des Blattgoldes erfahren. Aus einem Goldkorn von 4 Gramm lässt sich durch Hämmern ein Blattgold der Größe eines Tuches von 4 Quadratmeter herstellen.
Die zweite Gruppe konnte im Stadtmuseum die „Weltreise rund ums Ei”, eine Eiersammlung, die Stadtgeschichte Schwabachs und die Zeitreise mit der Fleischmann Eisenbahn besichtigen.
Weiter ging die Tagesfahrt zum Kürbishof „Schnell” in Kammerstein-Neppersreuth. Der Chef erklärte anschaulich die Bewirtschaftung der Felder mit den verschiedensten Kürbissen, die Pflege und auch die Ernte. Ebenso wurde die Verarbeitung und Veredelung der Kürbiskerne erläutert. Im Hofladen konnten die verschiedenen Geschmackrichtungen probiert und gekauft werden. Gebrannt, oder auch mit Zitronengras, feurig süß und schokoladig. Auch die Ölmühle konnte besichtigt werden, außerdem konnte alle Kürbisprodukte wie. Hanf-, Sonnenblumen-, Mohnöle und Mehl gekauft werden.
Im hofeigenen Cafe klang die Zeit auf dem Kürbishof bei Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen aus Kürbiskernmehl, aus. Zum Tagesausklang ging die Fahrt zum historischen Landgasthof „Goldener Stern” nach Fürnried. Bei der Heimreise erinnerte Peter Ertl noch an die bevorstehenden Termine, an den „Tag der Bayerischen Militärtradition” in Oberschleißheim am 16.09, an den „Tag der Heimat” am 19.09. Der 1. Vorsitzende Peter Ertl wünschte allen Kameraden und Gästen einen guten Heimweg und schloß mit „In Treue fest!”