Ein eindrucksvoller Abend im Alten Schulhaus in Waldeck stand ganz im Zeichen der Geschichte und Entwicklung der Burg Waldeck. Unter dem Titel „Burg Waldeck – Rückblick auf mehrere Jahrzehnte” blickte der Heimat- und Kulturverein Waldeck e. V. gemeinsam mit zahlreichen Gästen auf über fünf Jahrzehnte Engagement am Schlossberg zurück.
Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag von Anton Langgraf und seiner Mitarbeiterin Kathrin Schmiedl. Anhand zahlreicher Bilder und persönlicher Einblicke zeichneten sie die Entwicklung des Schlossbergs von den ersten Maßnahmen bis in die Gegenwart nach. Besonders hervorgehoben wurden die Entstehung der Kapelle, die kontinuierliche Sicherung der Burgruine sowie die vielen baulichen und gemeinschaftlichen Schritte, die das Areal über die Jahrzehnte geprägt haben.
Der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Johannes Wagner, dankte den Referenten für ihren informativen und eindrucksvollen Vortrag. „Der Abend zeigt, wie viel Engagement, Ausdauer und Gemeinschaftsleistung in der Entwicklung unseres Schlossbergs steckt”, betonte Wagner.
Neben den Referenten waren auch zahlreiche Wegbegleiter anwesend, die die Entwicklung des Schlossbergs über viele Jahre hinweg aktiv mitgestaltet haben. Besonders gewürdigt wurden Georg Wagner und Franz Horn, die mit ihrem jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz die Arbeiten am Schlossberg maßgeblich geprägt und umgesetzt haben.
Auch Altbürgermeister Werner Nickl wurde für seine Unterstützung während seiner Amtszeit hervorgehoben. Er begleitete wichtige Entwicklungsschritte und setzte sich nachhaltig für die Förderung der Maßnahmen am Schlossberg ein. Als einer der frühen Wegbereiter wurde zudem Günter Zwick genannt, der zu den Pionieren der Arbeiten am Schlossberg zählt.
Seit 2009 begleitet Leonhard Zintl als 2. Vorsitzender die Projekte und Initiativen am Schlossberg und trägt wesentlich zu deren Weiterentwicklung bei.
Der Abend machte deutlich: Die Entwicklung der Burg Waldeck ist weit mehr als ein baulicher Prozess. Sie ist das Ergebnis jahrzehntelanger Zusammenarbeit, getragen von ehrenamtlichem Engagement, regionaler Verbundenheit und dem gemeinsamen Willen, Geschichte lebendig zu halten und Zukunft zu gestalten.