Der 16. Gaudiwurm durch Mantel war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Darüber freute sich Bürgermeister und zugleich Vorsitzender des Vereinskartells Mantel, Richard Kammerer, bei seinem Rückblick auf die traditionelle Faschingsveranstaltung. „Wir wollen mit unserem Gaudiwurm eine Faschingsveranstaltung von Mantlern für Mantler schaffen“, betonte Kammerer. Besonders begeistert zeigte er sich von den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die dicht gedrängt am Straßenrand standen und für ausgelassene Stimmung sorgten.
Am bunten Faschingszug beteiligten sich in diesem Jahr zahlreiche Ortsvereine und Gruppierungen. Mit dabei waren die Festdamen und Festburschen der Freiwilligen Feuerwehr Mantel, der CSU-Ortsverein Mantel, die 1. Mannschaft des VfB, der Zapfwellenstammtisch „Alts Glump“, der VfB-Damenstammtisch, die Clubfreunde Mantel, die Dusl-Darter, der Siedlerbund Mantel, der Mantler Stammtisch sowie die VfB-Damenmannschaft. Mit viel Kreativität und Humor wurden die Festwagen geschmückt.
Auch die Bevölkerung zeigte große Unterstützung: Zahlreiche kostümierte Bürgerinnen und Bürger säumten die Straßen und spendeten fleißig in die Spendeneimer der Vorstandschft. Zusätzlich kam der Erlös aus dem Verkauf von Bratwürsten und Getränken dem guten Zweck zugute. Die Metzgerei Guber stellte die Bratwürste zur Verfügung, die Bäckerei Grünbauer spendete die Semmeln, sodass der gesamte Verkaufserlös weitergegeben werden konnte.
Das Vereinskartell beschloss, jedem teilnehmenden Verein einen Betrag von 70 Euro zu überreichen, um einen Teil der Auslagen für Bonbons und Süßigkeiten zu decken. Der verbleibende Reinerlös in Höhe von 800 Euro wurde jeweils zur Hälfte gespendet: 400 Euro gingen an die Jugendabteilung des VfB, weitere 400 Euro an die „Pfiffikusbande“ beziehungsweise den Kinderchor.
Die offizielle Übergabe der Geldspenden fand am Samstag im Rahmen der „Après-Ski-Party“ auf dem VfB-Gelände statt. In geselliger Atmosphäre konnten die Spendenschecks überreicht werden.
Für das kommende Jahr wurde ebenfalls bereits eine Entscheidung getroffen: Dann soll der Erlös des Gaudiwurms der Feuerwehrjugend sowie den Ministranten zugutekommen.
Abschließend lobte Bürgermeister Kammerer die hervorragende Zusammenarbeit der Vereine und zeigte sich erfreut darüber, dass sich in diesem Jahr besonders viele Gruppierungen aktiv beteiligt hatten. Sein besonderer Dank galt dem VfB, der Feuerwehr für die Absicherung und der Vorstandschaft vom Vereinskartell für die tatkräftige Unterstützung sowie den reibungslosen organisatorischen Ablauf der Veranstaltung.