Wenn die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Nabburg am 19. September ihr 150-jähriges Gründungsfest feiert, steht ihr die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Altendorf als Pate zur Seite. Mit einem kleinen Festakt wurde die Patenschaft beim Schützenheim in Nabburg offiziell besiegelt. Da schweiften die Gedanken auch 20 Jahre zurück – da waren die Altendorfer schon einmal Pate beim 130-Jährigen der SuKK Nabburg.
Festleiter Karl Beer blendete 150 Jahre zurück, als sich in Nabburg engagierte Bürger fanden und den Soldaten- und Kriegerverein gründeten. Die Nachkommen hätten dieses Erbe übernommen und der Verein habe immer noch Bestand. Deshalb will man „mit Dankbarkeit für die vergangene Zeit ein frohes Fest veranstalten“. Karl Beer begrüßte neben den Abordnungen der beiden Vereine besonders auch die Bürgermeister Frank Zeitler und Markus Schiesl sowie die Stadtratskollegen Bernd Hofmann und Hans-Georg Dobler.
Die Nabburger Vorstände Marcel Meier und Bernhard Voith begaben sich zwischen zwei Fichten und einem weißblauen Band auf die Knie und brachten die Bitte vor: „Übernehmt‘s doch bitte die Patenschaft, kommt als Paten und seid unsere Gäste im September bei unserem Jubiläumsfeste.“
Der Altendorfer SKK-Vorsitzende Georg Köppl ließ sich nicht lange bitten: „Eure Bitte ist für uns eine große Ehr‘, gerne wollen wir zu eurem Jubiläumsfest wieder Pate sein“. Köppl blickte zurück auf das Jahr 2006, als die SKK Altendorf bereits der Pate beim 130-Jährigen der SuKK Nabburg war. „In den 20 Jahren haben wir Kameradschaft und Geselligkeit gelebt, unsere Freundschaft soll auch in Zukunft weiter wachsen“, so Köppl. Das trennende Band wurde zerschnitten, die beiden Fahnen gekreuzt und gemeinsam stieß man auf ein gutes Gelingen an
Die Bürgermeister Frank Zeitler (Nabburg) und Markus Schiesl (Altendorf) hoben die 150-jährige Tradition der SuKK Nabburg hervor und besonders auch die Kameradschaft und den Zusammenhalt zwischen den beiden Vereinen, die sich vor 20 Jahren angebahnt hat und nun weiter fortgesetzt wird.
Im Schützenheim wurde die Patenschaftsfeier mit warmen Leberkäs und Getränken gebührend gefeiert. Zur Erinnerung an das historische Ereignis für künftige Generationen unterzeichneten Karl Beer, Marcel Meier und Georg Köppl noch eine Urkunde zur Patenschaftsfeier.