Für einen Abend wurde die voll besetzte Veranda im „Goldenen Engel” zum Ausgangspunkt einer virtuellen Reise durch Italien. Unter dem Titel „Die Schönheit Italiens – Zwischen Pilgern, Natur und Geschichte” nahm Adrian Käß aus Friedenfels die Zuhörer mit zu bedeutenden Städten, beeindruckenden Landschaften und vor allem zu Orten, an denen Glaube und Pilgertradition bis heute lebendig sind. Von Venedig über Mailand und den Gardasee führte die Reise zunächst nach Padua. Neben den kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten rückten dabei auch religiöse Zeugnisse in den Mittelpunkt. Besonders Padua mit der Basilika des heiligen Antonius zeigte die enge Verbindung von Kunst, Geschichte und gelebtem Glauben. Ein weiterer, wenn auch stiller Pilgerort war Assisi, die Wirkungsstätte des heiligen Franziskus. Käß schilderte die Stadt als einen Ort, an dem Gläubige aus aller Welt auf den Spuren des Heiligen unterwegs sind. Die Bilder vermittelten dabei nicht nur die Schönheit der mittelalterlichen Stadt, sondern auch ihre besondere spirituelle Atmosphäre. Anschließend ging es durch die Toskana mit Vinci, Lucca, San Gimignano, Volterra und Siena bis nach Florenz. Neben Landschaft, Kunst und Kultur zeigte der Referent immer wieder die Spuren christlicher Tradition, die das Erscheinungsbild vieler Städte bis heute prägen. Auch im Süden Italiens warteten besondere Eindrücke. Palermo und Pompei zeigten die Vielfalt und die tiefe Geschichte des Landes. Den Höhepunkt bildete schließlich Rom - seit Jahrhunderten Ziel unzähliger Pilger. Petersdom, Vatikan und die zahlreichen Kirchen und historischen Stätten machten deutlich, welche zentrale Bedeutung die Stadt für Christen aus aller Welt besitzt. Mit beeindruckenden Aufnahmen, persönlichen Erlebnissen und humorvollen Anekdoten brachte Käß seinen Zuhörern Italien näher. Dabei wurde deutlich, dass das Land weit mehr ist als schöne Landschaften und berühmte Städte: Es ist auch ein Ort gelebten Glaubens und jahrhundertealter Pilgerwege.