Der Arbeitskreis Literatur veranstaltete zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Max von er Grün im Mehrgenerationenhaus in Mitterteich zwei Lesungen aus seinen Werken. Am ersten Abend stand seine Kindheit und Jugend im Vordergrund, die er zum Teil auch in Mitterteich verbrachte. Die längste Zeit in Mitterteich wohnte er bei seiner Mutter Margarete und dem Stiefvater Albert Mark in der Wehrgasse 1, wo auch mit einem Schild an ihn erinnert werden soll. Das Schild wird am Samstag, den 23. 05. um 16 Uhr in der Wehrgasse enthüllt, musikalisch begleitet von Max Haberkorn und mit einem Fass Frei-bier, spendiert von Bürgermeister Stefan Grillmeier.
Sein erstes Buch, das Max von der Grün als Bergmann schrieb, war „Männer in zweifacher Nacht“. Es erzählt von verschütteten Bergleute, die in eine schwere Krise untertage geraten, bevor sie gerettet werden.
Als Kinder- und Jugendbuchautor wurde Max von der Grün mit seinen Vorstadtkrokodilen bekannt, sie wurden mehrfach verfilmt für das Fernsehen, aber auch ein langer Kinofilm ist entstanden.
Eines der letzten Bücher, dass er nach eigenem Erleben schrieb, war „Späte Liebe“, da beschreibt er die späte Ehe seiner Mutter, die mit knapp 70 Jahren noch einmal heiratete. Die Namen der Hauptpersonen sind Burger und Gmeiner, typische Mitterteicher Namen.
Ein bewährtes Team aus Berthold Kellner, Florian Winklmüller und Margot Kunz trug die -Texte vor, unterstützt wurden sie von Monika Beer-Helm, die auch die Konzepte für die beiden Leseabende erstellte. Für die musikalische Umrahmung sorgten Martin Betz und Anton Schmaus. Zahlreiche Interessierte an Max von der Grün kamen zu den beiden Lesungen und erfreuten sich an einem anregenden Abend und dankten mit lang anhaltendem Applaus.