Hinter dem Wolfsberg in Westböhmen liegt der kleine Ort Zahori (Hinter-Berg), der, wie viele andere Dörfer, in der Nachkriegszeit dem Untergang geweiht war. Er erlebte Umsiedlungswellen, wurde verlassen und die Kapelle, die über die stillen, schönen Weiden zum Amselbach hinunterschaut, wurde baufällig. Vor 20 Jahren wurde die Kapelle renoviert. Dies war auch der Anstoß für die Wiederbelebung des „Butterbrotfestes“. Dieses Fest war früher der Anlass für die Nachbarn dies- und jenseits der Grenze, sich am ersten Samstag im Juni an der Kapelle zu einem Gottesdienst zu treffen und anschließend mit selbstgebackenem Brot und Butter die guten Beziehungen zu pflegen. Der ruhige und nachbarschaftliche Charakter dieses Festes hält bis heute an. Die Pilger kommen aus allen Richtungen. Heuer machten sich auch die „Pascher“ dorthin auf den Weg. Mit Brot im Gepäck, feierten die Teilnehmer den Gottesdienst mit und genossen in traumhafter Natur und herrlichem Ausblick die besondere Atmosphäre dieses Ortes. Natürlich auch die Verkostung der zahlreichen Brotsorten und die verschiedenen Aufstriche.