Mit einer außergewöhnlichen Aktion hat die Kirwagemeinschaft Rosenberg am vergangenen Samstag ihre „Fahrt ins Blaue“ unter dem Motto „Zug um Zug zum Ziel“ durchgeführt. Drei Mannschaften machten sich – ausgestattet mit Bayerntickets – auf den Weg, um quer durch das nördliche Bayern verschiedene Aufgaben zu lösen und dabei möglichst viele Punkte zu sammeln.
Die Teams starteten gemeinsam am Bahnhof Sulzbach-Rosenberg, wo die Spielleiter Christian Dünzen und Christian Weiß die Regeln erläuterten und den ersten Umschlag mit Zielbahnhof und Aufgabe überreichten. Von dort an trennten sich die Wege: Jede Mannschaft erhielt an jedem erreichten Bahnhof einem neuen Auftrag mit dem nächsten Ziel und einer weiteren Aufgabe, die in der jeweiligen Stadt zu erfüllen war. Die Routen führten die Teilnehmer unter anderem nach Würzburg, Bamberg, Treuchtlingen, Ingolstadt und weitere Orte entlang der nordbayerischen Bahnstrecken.
Die Aufgaben waren bewusst abwechslungsreich gestaltet – vom Selfie vor der Würzburger Residenz über das Auffinden eines Brunnens mit anschließendem Wunsch bis hin zum Besorgen eines Pfarrbriefs aus der örtlichen Kirche. Zusätzlich konnten unterwegs weitere Punkte gesammelt werden, etwa am Bahnsteig oder während der Zugfahrt. Ein detaillierter Punktkatalog sorgte für eine faire Bewertung.
Die Spielleiter hatten die Strecken so geplant und getaktet, dass alle Teams trotz unterschiedlicher Routen zur gleichen Zeit wieder in Sulzbach eintreffen sollten. Und tatsächlich: Obwohl die Gruppen über den Tag verteilt mit fünf verschiedenen Zügen unterwegs waren, kamen alle pünktlich am Ziel an. Die letzte Aufgabe führte die Teilnehmer schließlich in den Biergarten des Kreuzerwirts, wo die Punkte ausgewertet und das Siegerteam gekürt wurde.
Das Fazit des Tages fiel eindeutig aus: „Des mach ma nächstes Jahr wieder!“ Und ebenso eindeutig war die Erkenntnis: Die Bahn ist im Regionalverkehr erstaunlich zuverlässig.