Es war eine Riesengaudi für Jung und Alt, die Christbaumversteigerung der Schützengesellschaft Edelweiß Wolfsbach im Wolfsbacher Schützenheim. Der zum Schützensaal umgebaute Schießraum fungierte als passender Ort für die Versteigerung, bei der sich auch einige Kuriositäten in den Händen der Versteigerer wiederfanden. Bürgermeister Hans Ram, mehrere Gemeinderäte, CSU-Chef Klaus Hernes und SPD-Ortsvorsitzender Bastian Bartmann waren der Einladung der Schützen gefolgt, ebenso wie Vereinsabordnungen aus der Gemeinde. Schützenehrenmitglied Richard Drick begann die erste Runde und hatte für die hungrigen Gäste anfangs mehrere Tannenzweigerl mit geräucherten Bratwürsten und Spitzln im Angebot. „Zehn Euro zum Ersten … Zehn Euro zum Zweiten….“, Fünfzehn!.... hallte es da von einem Nachbartisch. Schon waren die ersten Packerl draußen. Heißen Absatz fanden auch die Prachtstücke an Geräuchertem, Pressack, Hartwurst und übergroße Brezen. Zwischendurch mal ein Sekt, ein Likör oder Werkzeug aber auch Spielzeug für den Nachwuchs wurden an die Frau oder den Mann gebracht. Die Besucher hatten eine helle Freude und mancher Geldbeutel wurde arg ausgedünnt, jedoch ist alles für den guten Zweck bestimmt und wurde daher gut und gerne von den Anwesenden angenommen. „Etz lousts a mal zou, etz kummt wos ganz interessantes für die Frauen im Saal…“, so der Drick Richard. Einen Männerkalender hatte er hervorgezaubert und so war natürlich mit einem dicken Schmunzeln auch dieses Exemplar flott und fröhlich versteigert. Zwischendurch legte Bastian Bartmann in der folgenden Runde los und versteigerte weltmeisterlich. Die Vorstandschaft des Schützenvereins und die Schützenjugend kümmerten sich um den ganzen Rahmen des kunterbunten Abends. Wochen zuvor waren die Mitglieder im Dorf bei Privatleuten und Firmen unterwegs, um für den Abend am zweiten Weihnachtsfeiertag zu sammeln. Bei der so fleißigen Schützenfamilie bedankte sich Erster Schützenmeister Heiner Graf aufs Herzlichste. Beim großen Finale, dem Gipfelversteigern wiederum durch Richard Drick, zeigten sich Vereine und Privatleute von ihrer großzügigen Seite und gaben den Baum mehrmals wieder zurück.