Die Bergmannskapelle Wackersdorf stellte beim Egerländer Konzert zu Ehren von Heinrich Korn in der Sporthalle eindrucksvoll unter Beweis, wofür sie steht: für gepflegte Blasmusik auf hohem Niveau, musikalische Vielfalt und eine enge Verbindung zwischen Musikern und Publikum. Über 500 Besucher erlebten am Ostersonntagabend ein Konzert, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Traditionelle Blasmusik, Gesangsnummern und moderne Arrangements gingen fließend ineinander über und zeigten, dass die Kapelle unterschiedliche Stilrichtungen souverän beherrscht. Werke wie „Böhmisches Gold“, „Caroline“ oder der schwungvolle Auftakt mit „Start frei“ aus dem Repertoire der Egerländer Musikanten standen dabei exemplarisch für die Bandbreite des Programms.
Das Gesangsduo um Anne Zitzler und Josef Lobenhofer sowie Johannes Maier als Solist am Tenorhorn fügten sich selbstverständlich in das Gesamtbild ein und unterstrichen den professionellen Anspruch der Formation. Vor allem bei ruhigeren Passagen und solistischen Momenten zeigte sich die musikalische Feinheit der Kapelle.
Moderiert wurde der Abend von Dirigent Andreas Königsberger selbst, der mit kurzen Erläuterungen und persönlicher Note durch das Programm führte. Dabei stand stets die Musik im Mittelpunkt – ohne große Inszenierung, aber mit viel Nähe zum Publikum. Spätestens beim traditionellen Steigermarsch zeigte sich noch einmal die enge Verbindung zwischen Musikern und Zuhörern.
Der anhaltende Applaus und die geforderten Zugaben machten deutlich, dass die Bergmannskapelle Wackersdorf mit ihrem musikalischen Konzept den Geschmack des Publikums trifft. Viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit zum Austausch nach dem Konzert: Für die Bewirtung sorgte der Knappenverein Wackersdorf, der damit zu einem gelungenen Rahmen des Abends beitrug.
Wer neugierig geworden ist und die Musiker erneut hören möchte, muss nicht lange warten. Weitere Auftrittstermine und Informationen zu den unterschiedlichen Besetzungen finden sich auf der Homepage www.wir-musikanten.de.