Die Kritik am Sozialstaat hat wieder Konjunktur. Manche halten ihn für nicht mehr finanzierbar oder für einen Standortnachteil in Deutschland. Andere verweisen auf wachsende Ungleichheiten und gesellschaftliche Spannungen. Professor Dr. Thomas Beyer von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ordnet die Debatte ein und erläutert, worauf die sozialstaatliche Konzeption Deutschlands verfassungsrechtlich gründet. Dabei geht es nicht um ein schlichtes „mehr oder weniger“, sondern um das Postulat des Sozialen als Maßstab staatlichen Handelns und Entscheidens. Der Vortrag zum Thema „Sozialstaat und gesellschaftlicher Zusammenhalt – eine spannungsgeladene Beziehung“ findet am Montag, 11. Mai, um 19 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden in der Scheibenstraße 7 im zweiten Stock statt.