Heimatleuchten in Speinshart: Das bedeutete am Sonntagabend zum 80. Geburtstag der CSU im vollbesetzten Saal des Gemeindezentrums Rück- und Ausblick, Tradition und Gemeinschaftsgeist, Erinnerungen, Geschichten und kommunale Glanzlichter. Es war ein Abend an einem Ort, der das menschliche Antlitz einer Partei mit der Gemeinde zeigte, stets verbunden mit einem Bekenntnis zur seit acht Jahrzehnten prägenden Kraft der CSU. Ein Abend, der auch Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft der Klostergemeinde vermittelte.
Die Zukunft gewinnen hieß es deshalb auch beim Dank des Ortsvorsitzenden und Bürgermeisters Albert Nickl an „seine” Speinsharter für die Mega-Leistungen der Nachkriegsgeneration, für die mutigen Entscheidungen in Vergangenheit und Gegenwart zum Aufstieg Speinsharts als Begegnungs- und Wissenschaftszentrum und für das solidarische Miteinander der Gemeindebürger in vielen Bereichen. „Mit der CSU waren es in und für Speinshart gute Jahre mit reichen Ernten, die der Fortsetzung harren”, betonte Nickl. Ein Statement, bei dem sich der CSU-Ortsvorsitzende und Bürgermeister auch der Zustimmung der Ehrengäste, unter ihnen Finanzminister Albert Füracker, Landtagsvizepräsident Tobias Reiß, Landrat Andreas Meier und Abt em. Hermann Josef Kugler und vieler Kommunalpolitiker aus den Nachbargemeinden sicher war.
Albert Füracker, das Oberpfälzer Mitglied der Bayerischen Kabinetts, versicherte dann auch in seiner Festansprache das weitere Wohlwollen der Staatsregierung bei Speinsharts kühnen Planungen in Richtung Aufstieg in den Kreis der Wissenschaftsstandorte. Mutig vorwärts hieß in diesem Zusammenhang das Versprechen des Ministers, den großen Herausforderungen des Landes mit der CSU als Taktgeber zu begegnen und den notwendigen Politikwechsel einzuleiten. „Bayern macht vor, wie es geht”, fasste Füracker zusammen. Zur Jubiläumsfeier gehörten auch Ehrungen langjähriger Mitglieder.