Bekanntlich bricht jedes Jahr ein stattliche Anzahl von Pilgern aus der Pfarrei Beidl zur Regensburger Diözesanfußwallfahrt an Pfingsten nach Altötting auf. Heuer war dies nicht möglich, da jede helfende Hand beim 125jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr gebraucht wurde. Und so kamen die Beidler auf die Idee, sich mit ihren Rädern zur Gnadenmutter von Altötting auf den Weg zu machen. 15 Radler starteten mit einem gemeinsamen Gebet und dem Segen von Pfarrer Thomas Thiermann in das Herz Bayerns - wie sich der Wallfahrtsort gerne nennt. Die erste Tagesetappe führte über 101 Kilometer entlang des Naabtalradweges bis nach Burglengenfeld. Nachdem es bei der letzten Radlwallfahrt im Jahr 2021 am ersten Tag von früh bis spät geregnet hatte, meinte es Petrus dieses Mal zu gut – 37 Grad im Schatten. Den tapferen Wallfahrern wurde so einiges abverlangt. Am nächsten Tag ging es weiter bis zum Schloss Tunzenberg, wo die Gruppe zum zweiten Mal übernachtete. Diese Teilstrecke war 81 km lang bei kaum geringeren Hitzegraden. Die letzten nicht ganz unbeschwerlichen 72 km bis nach Altötting meisterten die Radlfahrer bis Donnerstag-Mittag. Die Wallfahrt war von Wolfgang Jäger und Michael Vollath sehr gut vorbereitet. So gab es unterwegs immer wieder Gebetspausen, bei denen Impulse zum Nachdenken gesetzt wurden. Auch der Gesang war ständiger Begleiter auf dem Weg. Als Begleitfahrzeug diente der Gemeindebus des Marktes Plößberg und auch für den Rücktransport der Fahrräder in die Heimat war gesorgt. In Altötting feierten die Radler einen beeindruckenden Abschluss-Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Thiermann. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von der gesamten Organisation und dem tollen Gemeinschaftserlebnis. „Diese drei Tage werden uns lange in Erinnerung bleiben” - so war immer wieder zu hören.