69 Firmlinge aus den Pfarreien Tirschenreuth, Wondreb, Griesbach-Großkonreuth und Mähring empfingen in der festlich geschmückten Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt das Sakrament der Firmung
Der große Festtag war endlich gekommen! Stellvertretend für die Firmlinge begrüßten Emma Rustler und Greta Vollath alle Mitfeiernden. Ein besonderer Gruß galt Firmspender Domkapitular Dr. Michael Dreßel. In seiner Predigt verdeutlichte er die Bedeutung von Gesten und die Schutzbedeutung der ausgestreckten Hand. „Jesus zeigt uns mit seiner ausgestreckten Hand stets, dass wir in seiner Hand geschützt und geborgen sind. Mit Händen kann man Willkommen zeigen, Abstand halten, Bitten“, erklärte der Domkapitular. „Mit Händen kann man sogar sprechen, ohne etwas zu sagen“, betonte er. „Bei der Firmung lege ich euch Firmlingen die Hand auf zum Zeichen des Schutzes und Segens Gottes. Gott lässt dich nicht allein, streckt die Hand aus, schenkt dir seinen Geist, stiftet Frieden. Die Paten, die hinter euch stehen, legen ihre Hand auf eure Schulter als Zeichen, dass sie euch im Leben, aber auch im Glauben und eurem Weg mit Gott begleiten“, so der Firmspender. Nach der Erneuerung des Taufversprechens und des Gebets um die Gaben des Geistes traten die Firmlinge mit ihren Paten vor Dr. Michael Dreßel. Durch Handauflegung und Salbung mit heiligem Chrisam spendete er das Sakrament der Firmung mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, des Heiligen Geistes.“ Die Firmlinge antworteten mit „Amen. Der Friede sei mit dir.“ Am Ende der Feier dankten Amelie Ruprecht, Luca Gradl, Bastian Wagenknecht und Valentin Gradl im Namen der Neugefirmten Stadtpfarrer Georg Flierl, allen Eltern und Paten. Doris Mehler sowie Sabine Schiml dankten sie für die kreative Firmvorbereitung. Ein Dankeschön ging an Kirchenmusiker Florian Löw und Monika Zeitler für die musikalische Gestaltung. Dem Firmspender Dr. Michael Dreßel überreichten sie einen Präsentkorb mit fair gehandelten Produkten aus dem Eine-Welt-Laden in Tirschenreuth und baten um weitere Wegbegleitung durch sein Gebet. Der Gottesdienst war lebendig und feierlich, was mit begeisterten Applaus gewürdigt wurde.