Die Pilgergruppe auf dem Kreuzberg bei Pottenstein. (Bild: Martin Schieder)

Anliegen vor die Heiligste Dreifaltigkeit getragen

33 Gläubige, darunter der Großteil aus Kohlberg und Umgebung, versammelten sich am Pfingstsamstag vor der Pfarrkirche, um die Jahrhunderte alte Wallfahrt mit Gebet und Leben zu füllen. Pfarrvikar Pater Prince Kalarimuryil spendete den Pilgersegen. Ab Pegnitz zog die Gruppe bei schönstem Wetter durch die Fränkische Schweiz. Nach dem Morgengebet an der St. Bartholomäus-Kapelle und kurzer Rast in Pottenstein führte der Weg hinauf zur Kreuzbergkapelle nach Gößweinstein. In der Basilika dankte der Franziskanerpater den Pilgern aus Kaltenbrunn, Vilseck, Sorghof, dass sie sich aufgemacht haben, um neue Wege zu Gott zu finden. Beim Kreuzweg wurde des Leidenswegs und der Auferstehung Jesu gedacht. Das Wallfahrtsamt feierte Weihbischof Reinhard Pappenberger in Konzelebration mit Vilsecks Stadtpfarrer Kumar Hrudaya und Pater Prince aus Weiherhammer. Weihbischof Pappenberger beschrieb die verschiedenen Wege im Leben der Menschen als „eine große Wallfahrt mit vielen Gabelungen und Abzweigungen, hin zu unserem himmlischen Ziel, dem Leben bei Gott.“ Am Pfingstsonntag ging es über Elbersberg zurück in die alte St. Georgs-Kirche Pegnitz – mit dem Dank an die Heiligste Dreifaltigkeit für die unfallfreie Wallfahrt. Am Ortseingang von Kaltenbrunn wurden die Teilnehmer abgeholt und singend zur Kirche geleitet. Dort erteilte Pfarrer Varghese Puthenchira den eucharistischen Segen, ehe das Lied „Großer Gott wir loben dich“ angestimmt wurde. Pilgerführerin Barbara Ram dankte allen, die zum Gelingen beigetragen hatten.
Die Kaltenbrunner Wallfahrer beim Gebet an einer der 14 Kreuzwegstationen in Gößweinstein (Bild: Georg Tafelmeyer)

Anliegen vor die Heiligste Dreifaltigkeit getragen

Unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ beteiligten sich 34 Männer und Frauen an der altherkömmlichen Fußwallfahrt nach Gößweinstein. Früh um 6 Uhr erteilte Pater Prince Kalarimuryil am Samstag vor der Pfarrkirche den Reisesegen. Per Bus ging es bis Pegnitz. Von dort zog die Gruppe betend und singend durch die Fränkische Schweiz. Mit dem Morgengebet in der Pottensteiner St. Bartholomäus-Kapelle führte der Weg nach kurzer Rast hinauf zur Kreuzbergkapelle zum Gnadenort der Heiligsten Dreifaltigkeit. Pater Ludwig Mazur empfing die Pilgergruppen Kaltenbrunn, Vilseck und Sorghof. „Es gibt viele Wege zu Gott und zu seinem Zeichen der Hoffnung, dem aufgerichteten Kreuz, das uns als fester Anker im Leben bei einem Meer der Ereignisse mit oft heftigen Wellen dienen soll“ betonte Mazur. Beim Kreuzweg wurde der 14 Stationen des Leidenswegs Jesu gedacht. Zum Gottesdienst, den Pater Prince zelebrierte, waren auch Kaltenbrunner mit Pkws nachgekommen. „Pfingsten erinnert uns daran, dass Gottes Geist uns Kraft gibt und uns verbindet über den Weg hinaus“ sagte der Vikar. Am Sonntag ging es zurück nach Pegnitz in die alte St.-Georgs-Kirche zum Abschlussgebet. Am Nachmittag wurde die Gruppe am Ortseingang abgeholt und mit dem Dreifaltigkeitslied zur Kriegerkapelle geleitet. Dort spendete Pfarrer Varghese Puthenchira den eucharistischen Segen. Pilgerführerin Barbara Ram dankte auch im Namen ihres Bruders Georg Tafelmeyer(Organisator) allen, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten.

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