Links PV Armin Maierhofer mit den Ministranten; rechts Luisa und Paulina mit ihren Eltern Jasmin und Peter Völkl. (Bild: Dominik Mayer)

Erstkommunion in der Pfarrei Mähring

Zum ersten Mal in der Zeit als Priester, sagte Pfarrvikar Armin Maierhofer, war die Feier der Erstkommunion wie ein großes Famillienfest in der Kirche. Die Kommunionkinder Luisa und Paulina Völkl sind Zwillinge und 2026 die beiden Erstkommunionkinder in der Pfarrei Mähring. Nach den Stunden der gründlichen Vorbereitung unter anderem auch über das Kirchenjahr über die Hauptfeste und besonders über das letzte Abendmahl bei dem Jesus das Brot und den Wein in seinen Leib und sein Blut verwandelte. Mit den Worten: „Tut das zu meinem Gedenken” ist der Heiland bis heute in jeder heiligen Messe wahrhaftig zugegen und auch bei jedem Menschen der die heilige Kommunion empfängt. Ein wichtiger Punkt der Vorbereitung ist auch das Dabeisein bei Taufe eines Kindes. Bei der Taufe mit Wasser und den Worten: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes” wird das Kind auf Bitte der Eltern in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Das Taufversprechen übernehmen für das Kind die Eltern und der Pate. Vor der Erstkommunion erneuern die Erstkommunikanten mit dem Prieser das Taufversprechen mit eigenen Worten. Der Abschluss der Vorbereitungen ist für die Kommunionkinder das Sakrament der Versöhnung. Jesus verzeiht durch die Beichte alles was man bereut und was man bisher für den Heiland nicht richtg gemacht hat. Nach dieser überzeugenden Vorbereitung feierten die Erstkommunikantinnen mit frohem Herzen und großer Liebe zum Heiland, mit ihren Eltern, Verwandten und der Pfarrei den Festtag ihrer ersten heiligen Kommunion. Zum Schluss sagten die beiden Mädchen noch zu Pfr. Maierhofer, dass sie den Dienst am Altar gerne als Ministrantinnen weiter machen werden.
Bei schönem Wetter konnte das Pfarrfest der Pfarrei Mähring an der St. Nikolauskirche gefeiert werden.  (Bild: Rosalinde Schöner)

Pfarrfest an der St. Nikolaus Kirche

Zahlreiche Helfer trafen sich in den frühen Morgenstunden bei der St. Nikolauskirche um die letzten Vorbereitungen des Pfarrfestes zu treffen. Die größte Hilfe kam von „oben“, St. Petrus hatte über Nacht durch einen Gewitterregen den Festplatz kräftig befeuchten lassen, so dass die Gefahr eines Waldbandes bei entsprechender Vorsicht ausgeschlossen werden konnte. Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel ist eines der ältesten Marienfeste, Kaiser Mauritius hat es im 6. Jahrhundert auf den 15. August gelegt. In der Predigt des Festgottesdienstes ging Pfarrer Armin Maierhofer besonders auf das Leben Mariens ein. „Durch Maria konnte Jesus als kleines Kind auf die Welt kommen. So wurde sie die Mutter Gottes. Er schloss die Ansprache mit den Worten: „Der ganze Lebensweg Mariens war heilvoll weil er in Gott beheimatet war. So konnte Maria nach ihrem Leben unmittelbar eingehen in die ewige Herrlichkeit“. Vor dem Festgottesdienst verkaufte der Kath. Frauenbund Kräuterbüschl die von Pfarrer Maierhofer am Schluss der hl. Messe gesegnet wurden. Bei den gekonnten Musikstücken der Blaskapelle Großkonreuth freute man sich jetzt auf eine gemütliche Brotzeit mit Steaks, Bratwürsten oder Kaffee und Kuchen. Aber weit gefehlt. Ein Schwirren von vielen hungrigen Wespen verhinderten oft ein Essen ohne Vorsichtsmaßnahmen und eine Unterhaltung ohne Wespenabwehr. Doch trotz dieser Belästigung aus der Luft blieben viele Gäste bis zum Nachmittag und so wurde das Pfarrfest bei der St. Nikolauskirche, das heuer zum fünfundvierzigsten Mal abgehalten wurde doch noch ein Erfolg für Besucher und Veranstalter.

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