Pfarrer Udo Klösel und Kirchenpflegerin Nicola Hummer hießen die neuen Ministranten in der großen Mini-Schar herzlich willkommen. (Bild: Karl Ziegler)

Neuaufnahme der Ministranten: Gemeinsam mit Jesus in einem Boot unterwegs

Die Ministrantengemeinschaft von „St. Marien“ hat fünf neue Mitglieder im Rahmen einer Gruppenstunde auf ganz besondere Weise willkommen geheißen. Unter dem Motto „Menschenfischer“ wurde die Aufnahmefeier zu einer symbolträchtigen Reise, bei der von Kirchenpflegerin Nicola Hummer und Ehemann Martin Nickl ein aus Pappkartons selbst gebautes Boot zum Mittelpunkt des Nachmittags wurde. Spielerisch und zugleich mit einer tiefen Botschaft erlebten die Kinder, was Gemeinschaft, Glaube und Zusammenhalt bedeuten. Zu Beginn erinnerte Hummer an die Bibelstelle aus dem Lukas-Evangelium, in der Jesus den Fischer Simon Petrus auffordert: „Fahr noch einmal hinaus und wirf die Netze aus.“ Obwohl die Fischer die ganze Nacht ohne Erfolg geblieben waren, vertrauten sie auf Jesu Wort – und ihre Netze füllten sich mit einer überwältigenden Menge an Fischen. Anschließend berief Jesus Petrus und seine Begleiter mit den Worten: „Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen gewinnen.“ Diese Botschaft des Vertrauens und der Berufung stellte Nicola Hummer in den Mittelpunkt der Feier. „Auch wir dürfen heute einen besonderen Ruf feiern“, erklärte sie. Die neuen Ministranten hätten sich entschieden, Jesus mit ihrem Dienst am Altar nachzufolgen und Teil der Ministrantengemeinschaft zu werden. Das Boot sei dabei ein sichtbares Zeichen dafür, dass alle gemeinsam mit Jesus unterwegs seien, einander vertrauen und niemand allein bleiben müsse. Zu Beginn der Aufnahme saßen die neuen Ministranten symbolisch noch am „Ufer“. Mit einem großen Fischernetz holten die älteren Ministranten sie schließlich „mit ins Boot“. Jeder der neuen Ministranten stellte sich mit einem Seestern vor, auf dem sein Name sowie ein Hobby vermerkt waren. So lernten die Kinder ihre neuen Kameraden auf spielerische Weise kennen. Herzlich willkommen geheißen wurden Ben Friedl, Lukas Zimmermann, Max Roth, Louis Götz und Vinzenz Voit.
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