Mit Ordensmantel v.l.n.r.: Ordensfähnrich Thorsten Schiener (KRK Plößberg), Ordensmarschall Alexander Littich (KSV Mühlhausen) und Großmeister Wilhelm Schiener (KRK Plößberg). (Bild: Thorsten Schiener)

Ritterschaft „Deutsche Ehrenlegion“ weiht Gedenkstätte für verstorbene Ritter ein

Mit einer würdevollen Feier weihte die Ritterschaft ihre Gedenkstätte ein. Zahlreiche Mitglieder, Ehrengäste sowie Angehörige nahmen an der Zeremonie neben der Kapelle der Familie Littich bei Mengkofen teil. Großmeister Wilhelm Schiener von der KRK Plößberg begrüßte die beiden Geistlichen Pfarrer Markus Schwarzer und Ordenskaplan Jürgen Amerschläger, die Angehörigen der verstorbenen Ritter sowie Vertreter der BKV mit Präsident Otmar Krumpholz, den KSV Mühlhausen mit Fahne und Böller sowie die Mitglieder der Ritterschaft mit ihren Familien. Nach dem Totengedenken richteten Präsident Otmar Krumpholz und der Präses der S-T-V 1813 in Bayern, Thorsten Schiener von der KRK Plößberg, Grußworte an die Anwesenden. Beide würdigten die Bedeutung der neuen Gedenkstätte als Ort des Erinnerns, des Gebets und der Besinnung. Ein besonderer Dank galt Ludwig und Alexander Littich. Durch die Bereitstellung des Geländes rund um die Kapelle wurde die Errichtung der Gedenkstätte erst möglich. Ebenso dankte man der BKV für ihre finanzielle Unterstützung und den zahlreichen Spendern, Helfern und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Projekts beitrugen. Im Anschluss wurde die Gedenkmedaille „Heiliger Michael“ der S-T-V 1813 verliehen, sie erinnert an den Schutzpatron der Soldaten und wird für besondere Verdienste um Tradition, Kameradschaft und Erinnerungskultur vergeben. Posthum wurde Ludwig Littich geehrt; die Auszeichnung nahm seine Witwe Gerlinde Littich entgegen. Auch Alexander Littich erhielt die Medaille für sein besonderes Engagement. Die Enthüllung der Gedenkstätte erfolgte durch Großmeister Wilhelm Schiener, Marschall Alexander Littich und Fähnrich Thorsten Schiener. Anschließend wurde sie von den beiden Geistlichen feierlich eingeweiht. Mit der neuen Gedenkstätte wurde ein dauerhafter Ort des Gedenkens geschaffen und zugleich ein sichtbares Zeichen für die Pflege von Tradition, Kameradschaft und christlichen Werten gesetzt.
Ehrengäste und Vorstände mit Jubilare. Von links: stehend: 2.Bgm. Markus Preisinger, 1. Vorsitzender Alois Freundl, 2. Vorsitzender und stv. Kreisvorsitzender Thorsten Schiener, H.H. Pfarrer Thomas Thiermann. Von links sitzend: Manfred Höllerer (65 Jahre), Lucia Schwägerl (65 Jahre), Roland Pfefferlein (85 Jahre). (Bild: Thorsten Schiener)

Geburtstags- und Pokalfeier der KRK Plößberg

Traditionell trafen sich die Mitglieder der Krieger- und Reservistenkameradschaft zur Geburtstags- und Pokalfeier. Der Verein lädt einmal in Jahr die Jubilare incl. Ehefrau zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Vorsitzender Alois Freundl konnte einige Ehrengäste begrüßen, so waren der 2. Bürgermeister Markus Preisinger, H.H. Pfarrer Thomas Thiermann, stv. Kreisvorsitzender BKV Thorsten Schiener und Ehren-Fahnenmutter Brigitta Schiener gekommen. Nach der Begrüßung wurde der getöteten und vermissten Soldaten der beiden Weltkrieger, sowie den Opfern aller kriegerischen Auseinandersetzungen gedacht, sowie den beiden in 2025 verstorbenen Mitgliedern. Im Anschluss wurden den Geburtstagsjubilaren gratuliert und Präsente durch den 1. Vorstand Alois Freundl und 2. Vorstand Thorsten Schiener übergeben. Für 65 Jahre Lucia Schwägerl und Manfred Höllerer. Und für 85 Jahre Roland Pfefferlein. Schießwart Thorsten Schiener führte die Siegerehrung des Pokalschießens und die Verleihung Schießauszeichnungen durch. Bei den Grußworten überbrachte 2. Bgm. Markus Preisinger die Grüße der Gemeinde und dankte der KRK für die geleistete Arbeit, am Kriegerdenkmal, der Kriegsgräbersammlung und Teilnahme an Volkstrauertag. Er betonte, dass es wichtig ist, dass wir gerade in der heutigen Zeit noch unsere Kriegervereine haben, die an die Opfer und das Leid erinnern, wo um uns herum viele Krisenherde aufflammen. Er gratulierte den Jubilaren, den Pokalgewinnern und mit Medaillen ausgezeichneten. H.H. Pfarrer Thiermann ging in seinem Grußwort auf die Bedeutung des Soldatentums ein. Er finde es eine gute Idee die Geburtstags- und Pokalfeier abzuhalten, das gibt sowohl den Jubilaren als auch den Schützen einen würdigen Rahmen für ihre Ehrung. Er gratulierte den Jubilaren und der Schützengruppe. Er wisse wie oft man trainieren muss um solche Ergebnisse zu erreichen, da er früher aktiver Schütze war. Freundl bedankte sich bei den Ehrengästen und den Anwesenden und wünschte allen noch einen schönen Abend.
Ehrengäste und Vorstände mit geehrten der „Hans Schiener Gedächtnismedaille“. Von links: 2.Bgm. Markus Preisinger, Beate Schiener 1. Vorsitzender Alois Freundl, 2. Vorsitzender und stv. Kreisvorsitzender Thorsten Schiener, Lucia Schwägerl, Wilhelm Schiener, H.H. Pfarrer Thomas Thiermann. (Bild: Thorsten Schiener)

„Hans-Schiener Gedächtnismedaille” für Schützengruppe der KRK Plößberg

Die KRK Plößberg ist Mitglied in der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV), mit ca. 900 Vereine und 70.000 Mitglieder deutschlandweit. Es haben sich die Verbände Bund hist. Bürger- und Landwehren in Bayern, die Soldaten–Traditions–Vereinigung 1813 mit der Ritterschaft „Deutsche Ehrenlegion“, die Niedersächsische Kameradschaftsvereinigung (NKV), der FSD und der BOS angeschlossen. Die KRK hat 1979 eine Schießgruppe gebildet und war damit die erste in der BKV. Seit 2007 ist die BKV als Schießsporttreibender Verband vom Bundesministerium des Inneren anerkannt. Seitdem nimmt die KRK am Kreis-, Bezirks- und Landesschießen teil und erreichen jedes Jahr viele Meistertitel. Anlässlich der Pokalfeier konnte Schießwart Thorsten Schiener die „Hans Schiener Gedächtnismedaille“ der NKV überreichen. Hans Schiener war Gründungsmitglieder der Reservistenkameradschaft, die sich später mit dem Kriegerverein zur KRK zusammen schloss und jahrelang 1. und 2. Vorsitzender. 1998 bis zu seinem Tod im Jahr 2022 war er Präsident der BKV. Er war es, der den Kameraden aus Niedersachen eine neue Heimat in der BKV gegeben hat. Mit dem Landesvorsitzenden Joachim Stemme pflegte er eine sehr gute Kameradschaft und Freundschaft. Zur Verleihung der Medaille konnte Schießwart Schiener einige persönliche Worte Stemme´s verlesen. Darin hieß es unter anderem: „Der leider viel zu früh verstorbene Präsident Hans Schiener war nicht nur ein Präsident, sondern auch für uns ein Kamerad und Freund. Wir sind daher sehr dankbar, dass wir ihn kennenlernen durften und haben eine Hans Schiener Gedächtnis – Medaille entworfen, die jeder schiesssportlich erwerben kann.

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