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KDFB-Zweigverein Hahnbach: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Der Zweigverein Hahnbach des KDFB hatte nach einem Gottesdienst für verstorbene Mitglieder zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen eingeladen. Hildegard Gallitzendörfer, Sprecherin der Vorsitzenden, begrüßte im gut gefüllten Pfarrsaal besonders die Bezirks- und stellvertretende Diözesanvorsitzende Kerstin Aufschneider, die den Hahnbachern für „enormes, vorbildliches Engagement“ dankte. Auch Pfarrer Michael Birner lobte den Frauenbund als „tragenden, lebendigen und menschlichen Pfeiler der Pfarrei“. Der umfangreiche Rückblick der Schriftführerin Margarete Hirsch beeindruckte. Er reichte von Ausflügen über religiöse Angebote, Bastelnachmittage, vielfaches gesellschaftliches Engagement bis hin zu überregionalen Teilnahmen. Zahlreiche Frauen wurden für 50, 40 und 25 Jahre Mitgliedschaft mit Ehrennadeln und Geschenken geehrt. Bei der Verabschiedung des bisherigen Leitungsteams mit viel Lob erhielt die Schatzmeisterin Angela Geier in Abwesenheit für 20 Jahre Einsatz starken anerkennenden Applaus. Die Neuwahl des neuen Leitungsteams ergab als Vorsitzende Hildegard Gallitzendörfer, Lisa Adam und Stilla Winkler. Ebenfalls über 100 Prozent Rückhalt durften sich die Schriftführerinnen Margarete Hirsch und Maria Weiß und die neue Schatzmeisterin Helga Gebhard freuen. Zu Beisitzerinnen wurden einstimmig Monika Dietrich, Margit Köpnick, Rosa List, Klara Rauch, Inge Dietrich und Cilli Rauch gewählt. Die Kasse werden Anni Hiltl und Maria Kredler prüfen. Ein großer Dank des wiederberufenen geistlichen Beirats Pfarrer Michael Birner, auch von Aufschneider und Gallitzendörfer, beendete den harmonischen Abend.
Einkehrtag des KDFB Hahnbach  (Bild: Margit Köpnick)

Fastenzeitlicher Einkehrtag des KDFB Hahnbach

Am 20.April feiern wir das Osterfest 2025. Auf dem Weg dorthin lud H.Pfarrer Michael Birner zu einer besinnlichen Stunde ein. Fastenzeit, warum und wozu? Einkehr halten heißt eine Auszeit nehmen vom Alltag, zurückblicken, inne halten in der Gegenwart und Vorsätze für eine besser gestaltete Zukunft. Sind heutzutage die Verzichte trivialer war früher die Fastenzeit mit Wasser und Brot härter. Doch auch einen Streit begraben, Nachsicht, Versprechen halten sind eine Art des Fastens. Mit dem Anfangsbild eines idyllischen Teiches nahm Pfarrer Birner uns mit zu vielen Bildbetrachtungen von der Wüste (Wüstentag, Blume von Jericho);Kreuz (Berg der Kreuze in Polen); Judas, der enttäuschte Freund, der ihn verriet; Pontius Pilatus, dessen Frau das harte Urtel sehr anzweifelte und es auch kundtat;Petrus, der Jesus verleugnet hat; Simon, der Bauer, der plötzlich zum Kreuzträger wird; die weinenden Frauen am Wege; die getreuen Jünger(innen), die ihn bis zum Ende begleiten; die Grabeskirche und das Grabmahl in Jerusalem. Ich greife die Geschichte der Kreuze heraus: eine Menschenmenge mühte sich mit ihren schweren Kreuzen auf dem Weg zum Berg der Kreuze. Einem war sein langes Kreuz zu hinderlich und er sägte ein Stück ab. Alle mussten einen Abgrund überwinden, legten die Kreuze an und überwanden die Kanten. Doch als auch er an die Tiefe kam, reichte der Balken nicht mehr Ausbund er konnte seinen Weg allein nicht fortsetzen. Den ganzen Inhalt des Abends mit so viel interessanten Impulsen wiederzugeben ist hier nicht möglich. Zusammengefasst war es eine Stunde, die nachdenklich, positive Gedanken und Hoffnung, verbunden mit Freude, machte. Vorsitzende Hildegard Gallitzendörfer bedankte sich mit einer selbstgestalteten Osterkerze und freute sich mit Pfarrer Michael Birner über die vielen Teilnehmerinnen.
Querschnitt des Abends (Bild: Margit Köpnick)

Weltgebetstag des KDFB Hahnbach

KIA ORANA - der Maori-Gruß: Ich wünsche Dir, daß Du lange und gut lebst, daß Du leuchtest wie die Sonne und mit den Wellen tanzt. Dieser Gruß durchzog den Gottesdienst des kath.Frauenbundes Hahnbach zum Weltgebetstag 2025.Die Cook-Inseln waren im Fokus, die Schönheit, leider auch die Schattenseiten des Paradieses. Trotz 39 Flugstunden von uns entfernt, lagen sie uns ganz nah am Herzen.Pfarrgemeinderatssprecherin Brigitta Heidlinger umrahmte in Bild und Ton die Stunde mit der Geschichte der eigentlich traumhaften Inseln, über Ökoschäden, Fettleibigigkeit, Klimaveränderungen, Gewalt an Frauen, , Umweltprobleme, Erhalt der Meeresschätze, Tiefseebergbaugefahr und spielte das gewaltige Meeresrauschen ein, daß das Inselgefühl intensiv vermittelte.Margit Köpnick dekorierte symbolisch das Meer mit vielen Muscheln, Fischen, Korallen, schwarzen Perlen, einer Okulele, exotischen Früchten,Thermometer , dem Palmblatthut mit typischen Blütenkranz, der Weltgebetskerze und der Bibel. Gesanglich und instrumental wunderbar stimmig begleitete Dekanin Irene Elsner mit ihrem Spontan-Chor Gesang und Gebet auf maori, englisch und deutsch. Abwechselnd, verbunden durch Lesungen, Psalmen und Frauenlebensgeschichten der Inseln, führten die Damen vom Raseliushaus und dem Frauenbund ökomenisch durch den Abend. Das Schlussgebet sprachen Diakonin Irene Elsner und Pfarrer Michael Birner gemeinsam. Seit 1975 werden weltweit Frauen-und Mädchengruppen unterstützt; den großzügigen Spendern zur Kollekte sei herzlich gedankt.Vorsitzende Hildegard Gallitzendörfer und ihr Team hielten ein Buffet von Köstlichkeiten aus Rezepten der Inseln bereit.Eine Paperblüte (Maria Weiß) , die sich im Wasser öffnet, dazu ein süßer Kokosgruß mit „Du bist wunderbar“ begleitete die Besucher nach Hause.

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