Die 28 Abc-Schützen der Grundschule Luhe-Wildenau mit Rektorin Sandra Landgraf und den Klassenlehrkräften Alexandra Reitinger, Sabrina Reich und Christina Scharl-Braunagel (von links). (Bild: Jessica Danner)

Erster Schultag an der Grundschule Luhe-Wildenau

Für die 28 Schulanfängerinnen und Schulanfänger der Grundschule Luhe-Wildenau startete am Dienstag, 15. September, der erste Schultag in der Kirche St. Martin mit einem Wortgottesdienst, der von der katholischen Religionslehrkraft Julia Plödt und Pfarrer Thomas Stohldreier gestaltet wurde. Anschließend wurden die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler in der Turnhalle der Grundschule von Rektorin Sandra Landgraf herzlich willkommen geheißen. Auch Bürgermeister Sebastian Hartl begrüßte die Abc-Schützen und wünschte ihnen für ihren Start an der Schule alles Gute. Für eine besonders schöne Überraschung sorgten die zukünftigen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden. Mit dem Lied „Welch ein schöner Tag” und einem Willkommensgedicht bereiteten sie den neuen Klassenmitgliedern einen herzlichen Empfang und nahmen sie in die Schulfamilie der Grundschule Luhe-Wildenau auf. Im Anschluss machten sich die Kinder mit ihren Klassenleitungen auf den Weg in ihre Klassenräume zur ersten Unterrichtsstunde. Währenddessen konnten sich die Eltern am Kuchenbuffet des Elternbeirates bedienen und austauschen. Die 28 Schulanfängerinnen und Schulanfänger werden künftig in drei FleGS-Klassen unter der Leitung von Frau Alexandra Reitinger, Frau Christina Scharl-Braunagel und Frau Sabrina Reich unterrichtet. Die gesamte Schulfamilie der Grundschule Luhe-Wildenau wünscht ihren neuen Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen guten Start, viel Freude am Lernen und eine wunderschöne gemeinsame Grundschulzeit!
Beate und Robert Götz und Petra Piehler (hintere Reihe Mitte, von rechts) mit Schülerinnen und Schülern der 3/4-Klassen (Bild: Katharina Schärdel)

Inklusionsprojekt an der Grundschule Luhe-Wildenau

Zum Abschluss ihres Heimat- und Sachunterrichtsthemas „Auge” erlebten unsere 3/4-Klassen einen ganz besonderen Vormittag. Das Ehepaar Beate und Robert Götz baute in der Turnhalle und in der Aula einen „Sinnesparcours” auf, den die Kinder durchlaufen konnten. An einzelnen Stationen, die auch von Petra Piehler und den Klassenleitungen betreut wurden, durften die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, wie sich blinde Menschen im Alltag zurechtfinden und welche Sinne sie dazu nutzen. Es standen verschiedene Mitmachangebote zum Hören, Riechen, Fühlen und Tasten bereit. Außerdem gab es einen Rollstuhlparcours zu meistern. Es war gar nicht so einfach, einen Rollstuhl selbst zu steuern oder auch ein anderes Kind durch Hindernisse zu schieben. Aufregend war auch die Station, an der die Kinder mit einem Blindenstock die Treppe bewältigen mussten. So schwierig hatten sie sich das tatsächlich nicht vorgestellt. Im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler schon viel über blinde Menschen erfahren. Doch selbst einmal auszuprobieren, wie sich das anfühlt, mit einer Behinderung zu leben, war eine tolle Erfahrung für alle. Wir bedanken uns herzlich bei Beate und Robert Götz, die das Programm seit über 10 Jahren ehrenamtlich für Schulen anbieten und schon öfter bei uns an der Schule zu Besuch waren. Mit dem Parcours will das Ehepaar helfen, Berührungsängste abzubauen und Verständnis für die Lebenssituation sehbehinderter und blinder Menschen zu fördern.
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