Großer Empfang für das neue Löschfahrzeug. (Bild: Maria Schindler)

Große Freude über das neue LF 20 KatS

Es war ein großer Tag für die Feuerwehr in Brand. Nach drei Jahren Planung, Abstimmung und Vorfreude war es am 22. Mai 2026 endlich so weit: Das neue LF 20 KatS wurde in Hohenlinden abgeholen und in Brand willkommen geheißen. Am Gerätehaus warteten nicht nur unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, auch die Nachbarwehr aus Fuhrmannsreuth sowie die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte wollten einen Blick auf das neue Feuerwehrfahrzeug werfen. Für einen würdigen Empfang sorgte die Blaskapelle, die gemeinsam mit unserem neuen Fahrzeug über die Luisenburgstraße einmarschierte. Ein herzliches Dankeschön gilt hierbei Benjamin Heser und Christian Fröbrich für die Organisation. Bürgermeister Bernhard Schindler wünschte in seinen Grußworten allen Einsatzkräften allzeit gute Fahrt, sowie stets eine gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen; als Feuerwehrmann freute er sich besonders über die Neuanschaffung. Kommandant Christoph Zaus von der Feuerwehr Fuhrmannsreuth gratulierte ebenfalls herzlich zur Anschaffung des modernen Einsatzfahrzeugs. Für die Brander war die Ankunft des LF 20 KatS ein ganz besonderer und emotionaler Moment. Über drei Jahre hinweg hat sich das Beschaffungsteam immer wieder intensiv mit der Beladung und Ausstattung beschäftigt, um das Fahrzeug bestmöglich auf die Anforderungen abzustimmen. Umso schöner war es, das Ergebnis nun endlich vor unserem Gerätehaus stehen zu sehen und es zu begutachten. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde für die Finanzierung und die Unterstützung dieses wichtigen Projekts. Mit dem neuen LF 20 KatS ist die FFW Brand wir für kommende Herausforderungen bestens gerüstet.
Neue Sandsackabfüllanlage. (Bild: Florian Trißl)

Erster Test der neuen Sandsackabfüllanlage des Landkreis Tirschenreuth

Der Landkreis Tirschenreuth ist eigentlich nicht unbedingt für seine Hochwassereinsätze bekannt. Und trotzdem titelte ONetz am 26.12.2023 „Hochwasser fordert Feuerwehren im Landkreis Tirschenreuth”. Auf diese Situationen, als in mehreren Ortschaften im Landkreis Tirschenreuth Straßen und Keller unter Wasser standen, wollten sich die Feuerwehren im Landkreis Tirschenreuth vorbereiten. Deshalb beschaffte der Landkreis Tirschenreuth auf Vorschlag der Kreisbrandinspektion unter Leitung des Kreisbrandrats Stefan Gleißner eine Sandsackabfüllanlage. Doch ohne zu üben oder Erfahrungswerte zu sammeln ist es schwierig, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Deswegen lud KBR Stefan Gleißner seine Führungsmannschaft und einige Feuerwehren zum ersten Test des Power Sandking 800 Turbo von der Firma König ein. Um seine wertvollen Erfahrungen mit uns zu teilen, war dankenswerterweise Zugführer Andre Murrmann vom THW-Ortsverband Marktredwitz vor Ort. Er gab Tipps und Erfahrungen weiter, wie die Maschine befüllt werden sollte, wie die Aufstellung der Gitterboxen und des Materials sein sollte, um möglichst effektiv zu arbeiten und welche Gerätschaften für eine schnelle Arbeitsweise vorhanden sein sollten. Nach der kurzen Einführung ging es ans Abfüllen und Ausprobieren. Innerhalb kurzer Zeit funktionierte das Abfüllen schneller als der Abtransport der gefüllten Säcke. Auf dem Betriebsgelände der Firma Maurer in Wiesau waren die Feuerwehren aus Brand, Ebnath, Waldershof und Wiesau zu Gast und füllten Hand in Hand Sandsäcke in großer Menge. Die Gemeinde Wiesau stellte ihren Traktor zur Verfügung, um die Anlage zu betreiben und ein Kamerad der Feuerwehr Wiesau war mit einem Bagger gekommen, um die Anlage zu befüllen. Technisch können an sieben Auslaufstutzen gleichzeitig Säcke befüllt werden. Für einen langfristigen Betrieb über mehrere Stunden sollten pro Stutzen 6 – 7 Personen gerechnet werden, die zusammen die Säcke vorbereiten, füllen, verschließen und auf Paletten oder in Boxen einlegen. Dank der hilfreichen Tipps von Andre Murrmann funktionierte das sehr zügig und reibungslos. Damit die Anlage auch ohne Traktor in Betrieb gehen könnte, wurde auch ein Elektromotoraggregat beschafft, das mit dem Stromaggregat des TLF der Wiesauer Kameraden betrieben wurde. Auch damit konnte die gleiche Anzahl an Sandsäcken abgefüllt werden. In gut drei Stunden wurden ca. 1300 Sandsäcke abgefüllt und von den Feuerwehren und dem Landkreis eingelagert. „Mit einiger Übung und bei passender Logistik könnten im Normalbetrieb etwa 1500 Säcke pro Stunde abgefüllt werden”, ist sich KBR Stefan Gleißner sicher. Theoretisch wären laut Herstellerangaben bis zu 4000 Säcke pro Stunde machbar. Dies scheint allerdings personell und logistisch nicht machbar. Um sich bei der anstrengenden Arbeit zu stärken, lud die Firma Maurer zu Kaffee und Kuchen ein, und KBR Gleißner brachte Wiener und Semmeln mit.
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