Mustafa „Musti” Sugle (mitte) mit dem neuen ERSC-Vorstand Matthias Scherr (links) und dem 2.Vorstand Sebastian Gassner (rechts).  (Bild: Tanja Leber )

ERSC-Ehrenmitgliedschaft für scheidenden Mustafa Sugle
Langjähriger Vorsitzender kandidiert nicht mehr

Mehr als 20 Jahre war Mustafa Sugle in der Vorstandschaft des ERSC Amberg, davon dreizehn als erster Vorsitzender. An der Jahreshauptversammlung des Vereins gab Sugle nun bekannt, dass er nicht mehr für den Posten kandidieren werde. Sein Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter, Matthias Scherr. Als zweiter Vorsitzender wurde Sebastian Gassner gewählt. „Es ist an der Zeit für Veränderungen in der Vorstandschaft“, erklärte Sugle. Trotz aller Probleme oder Schwierigkeiten, sei es aber eine Zeit gewesen, die er nicht missen wolle: „Wir sind teilweise über die Jahre wie eine Familie geworden mit vielen Mitstreitern. Wir sind mit unserer 1. Mannschaft und dem Nachwuchs ein gesunder Verein. Aktuell stehen wir wirtschaftlich sehr solide da, haben keine Schulden“. Das bestätigt auch die langjährige Kassiererin, Doris Rosenblatt, die ebenfalls nicht mehr kandidierte: „Wir sind schuldenfrei, unser Haushalt ist absolut solide. Alles was auf der Bank ist, gehört uns und wir haben null Euro offene Verbindlichkeiten“. Besonders freute sich Sugle über die Entwicklung im Nachwuchs: „Mit der Meisterschaft der U17 ist ein Anfang gemacht. Wir haben qualifizierte Trainer und engagierte Eltern“, nennt Sugle einige Gründe. Zufrieden zeigte sich auch der Nachwuchsleiter, Nico Mußemann: „Grundsätzlich verlief das letzte Jahr positiv mit dem U17-Titel als Höhepunkt. Wir können kommende Saison alle Altersgruppen besetzen, teilweise in Spielgemeinschaften, teilweise sogar doppelt. Außerdem können wir die Trainerausbildung forcieren. Finanziell hatten wir leichte Gewinne, die reinvestiert werden“, erklärte Mußemann. Besonders freute sich der Nachwuchsleiter über mehr Eiszeiten: „Die Übernahme der Stadionbetreibung ist eine echt große Erleichterung“. Diese liegt in der Hand von Stadionmanager Frank Jakobi: „Bisher läuft das alles reibungslos. Wir konnten bereits viele Sachen anpacken und in Ordnung bringen. Das sieht man schon optisch, wenn man durchs Stadion geht. Wir haben dabei viele Investitionen bereits getätigt, die den Mannschaften aber auch den Besuchern zugutekommen. Finanziell ist aktuell ein leichtes Minus, das aber durch schon vorgezogene Arbeiten und Reparaturen geschuldet ist“, so Jakobi. Am Ende der Versammlung wurde Mustafa Sugle von den anwesenden Mitgliedern einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt.
Die U17-Eishockey-Mannschaft des ERSC Amberg mit Trainer Daniel Trometer (Mitte) feiert ihren Einzug in das Turnier um den bayerischen Landesliga-Meistertitel, das am 14. März in Amberg ausgetragen wird. (Bild: Martin Menzel)

U17 des ERSC Tabellenerster: Landesliga-Meisterschaft in Amberg

Die U17-Mannschaft der Young Lions des ERSC Amberg hat sich vorzeitig die Meisterschaft in der Eishockey-Landesliga Gruppe 3 gesichert. Mit einem deutlichen 15:4-Erfolg gegen die Dachau Woodpeckers machte das Team bereits Anfang Februar den entscheidenden Schritt – und qualifizierte sich damit zugleich für das „Finale Dahoam“, das am Samstag, 14. März, ab 9 Uhr im Amberger Eisstadion Am Schanzl ausgetragen wird. Trotz einer stark dezimierten Mannschaft – mehrere Spieler fehlten verletzungsbedingt – zeigte die U17 eine überzeugende Leistung. Mit kurzer Bank ließ das Team um Trainer Daniel Trometer dem Gegner aus Dachau kaum eine Chance und unterstrich einmal mehr seine Dominanz in der laufenden Saison. Der Erfolg gegen Dachau war bereits der 16. Sieg im 17. Spiel der Hauptrunde und sicherte den Young Lions frühzeitig den ersten Tabellenplatz in der Gruppe. In den verbleibenden drei Partien will das Trainerteam den Fokus nun verstärkt auf die Vorbereitung für das Finalturnier legen. Beim „Finale Dahoam“ geht es um den bayerischen Landesliga-Meistertitel. Neben den Gastgebern aus Amberg werden beim Finalturnier unter anderem die EV Lindau Islanders, die EKU Mannheim, die Spielgemeinschaft EC Götzens/EC Zirl aus Österreich oder die EHF Passau Black Hawks erwartet. Für die Young Lions bietet sich damit die Chance, vor heimischem Publikum ein entscheidendes Wort bei der Vergabe des bayerischen Landesliga-Meistertitels mitzureden.
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