Gemeinschaftbild der diesjähren Ehejubilare nach dem Essen im Kolpingshaus Regensburg.  (Bild: Sabine Schiml)

Gemeinsam unterwegs zum Ehejubiläum nach Regensburg - „Gestärkt und Getragen von Gottes Wegbegleitung zurück in den „Ehealltag“!

Bereits in den frühen Morgenstunden hatten sich 16 Jubelpaare der Dekanate Tirschenreuth und Wunsiedel gemeinsam mit dem Bus auf den Weg nach Regensburg zum Diözesanen Ehejubiläum gemacht. Begleitet wurden sie wieder von Gemeindereferentin Sabine Schiml. Dieses Jahr erwartete die anwesenden Ehejubilare ein Highlight. Sie konnten drei feierliche Ereignisse miterleben. Im Rahmen der Wolfgangswoche wurde nicht nur das Ehejubiläum, sondern auch die feierliche Wiedereröffnung des Westportals des 750-jährigen Jubiläums des gotischen Doms gefeiert. Der Dom war – wie alle Jahre wieder – bis zum letzten Platz gefüllt. „219 Ehepaare aus dem ganzen Bistumsgebiet, die auf 25, 40, 50, 60 und teilweise mehr als 60 Ehejahre zurückblicken konnten, waren versammelt“. Hochwürdigster Bischof Rudolf würdigte in seiner Predigt die Treue und das gemeinsame Glaubenszeugnis der Jubelpaare. „Es sei tragendes Fundament kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens, zudem ein wichtiges, ermutigendes Vorbild für junge Paare!“, so Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Er verglich die Ehe mit einer Fahrt auf dem offenen Meer. Die Ehe sei geprägt von vielen erfüllten Momenten und Freude, aber auch von Herausforderungen und schwierigen Zeiten, von Stürmen, die gemeinsam mit Gottes Hilfe bewältigt werden können. Herzlich dankte er den anwesenden Ehejubilaren für ihr gelebtes Glaubenszeugnis, für ihre gegenseitige Treue, Geduld, aber auch für die Bereitschaft, einander in allen Situation des Lebens zu tragen. Im Anschluss an die feierliche Liturgie kamen die Paare vor die Altarstufen. Während des persönlichen Segnungsaktes durch Bischof Rudolf und Weihbischof Josef Graf hielten die Ehepaare ein kleines geweihtes Handschmeichler-Kreuz aus Olivenholz fest umschlossen in den Händen. „Dies sei ein ein Zeichen, dass Christus der Dritte in ihrem Ehebund ist“, bestärkte er die Ehepaare. Ein musikalisches Highlight war der Mädchenchor der Domspatzen unter der Leitung von Chordirigentin Elena Szuczies. Sie beeindruckten die Gottesdienstbesucher mit ihren harmonischen, klaren, herzberührenden Stimmen. Anschließend waren alle Ehejubilare zum gemeinsamen Austausch und Essen ins Kolpinghaus eingeladen, musikalisch umrahmt vom Orchesterverein. Verlost wurde auch dieses Jahr wieder ein Wochenende im Kolpinghaus Lambach. Auf der Heimfahrt hatten sich die Ehepaare viel zu erzählen.
Die Jubelpaare der Dekanate Tirschenreuth und Wunsiedel mit Sabine Schiml (rechts), Gemeindereferentin Dekanat Tirschenreuth. (Bild: Sabine Schiml/exb)

Paare der Dekanate Tirschenreuth und Wunsiedel feiern in Regensburg Ehejubiläen

Bereits in den frühen Morgenstunden hatten sich die Jubelpaare der Dekanate Tirschenreuth und Wunsiedel auf den Weg nach Regensburg gemacht. Zustiegsorte waren Pullenreuth, Marktredwitz, Mitterteich und Wiesau. „Beginnen wir diesen wunderbaren Tag mit einem Gebet und bitten wir um Gottes Segen“, wird Sabine Schiml, Gemeindereferentin im Dekanat, in einer Mitteilung zitiert. Anschließend war demnach Zeit zum Austausch und für so manche humorvolle Eheanekdote. Das Aufstehen habe sich gelohnt, denn die besten Plätze im Dom waren noch frei. Nach dem Pontifikalamt, musikalisch gestaltet von den Regensburger Domspatzen, segneten Bischof Rudolf Voderholzer sowie die Weihbischöfe Reinhard Pappenberger und Josef Graf die Ehejubilare für 25, 40, 50, 55, 60 oder mehr Jahre. Mit beiden Händen umschlossen sie das Kreuz aus Olivenholz. Es wurde von Christen aus der Nähe von Bethlehem gefertigt. Durch diese Geste sei nochmals deutlich geworden: „Ihr seid nicht allein. Jesus ist der Dritte im Ehebund.“ Mit den Worten „Den Bund eurer Ehe segne der allmächtige und gütige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen“ empfing jedes Jubelpaar einzeln den Ehesegen. Anschließend waren alle Jubelpaare ins Kolpinghaus zum Mittagessen sowie zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Auf der Heimreise tauschten sich die Ehepaare über den wunderbaren Tag und vor allem über die Predigt des Bischofs und die berührende Spendung des Ehesegens aus.
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