Am Montag, den 29. Dezember machten sich 23 Sternsingerinnen und Sternsinger aus Neuhaus und fünf aus Windischeschenbach nach Regensburg auf. Dabei wurden sie dankenswerterweise von neun Erwachsenen begleitet, welche ihnen immer zur Seite standen.
Bereits am Vormittag ging es mit dem Zug los, damit sie pünktlich zur Aussendungsfeier um 14 Uhr im Dom mit Bischof Rudolf Voderholzer da waren. Der Spaß kam natürlich nicht zu kurz und so wurden auf der Fahrt gemeinsam Spiele gespielt, wobei man die Aufregung deutlich spürte. Nach einer kurzen Stärkung in einer Schule, welche als Aufenthaltsort diente, mussten sich die Könige auch schon zum gemeinsamen Zug zum Dom aufstellen. Dabei staunten sie nicht schlecht, als sie mit rund 1200 anderen Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Altstadt zogen. In der Kirche angekommen wurden alle feierlich mit Handschlag vom Bischof Rudolf höchstpersönlich begrüßt. Während der eindrucksvollen Predigt erfuhr man mehr über das diesjährige Beispielland Bangladesch und das Motto der diesjährigen Spendenaktion „Schule statt Fabrik“- Sternsingern gegen Kinderarbeit. Die Sternsingerinnen und Sternsinger waren sich einig: jedes Kind hat ein Recht darauf zur Schule gehen zu dürfen und sollte nicht Geld für die Familie verdienen müssen! Nach dem Gottesdienst konnten sie sich mit einer Tasse Tee aufwärmen und mit Bischof Rudolf zu einem Foto posieren.
Auf dem Weg nach Hause freuten sich alle schon auf den 3. Januar, denn da ziehen die Sternsingerinnen und Sternsinger wie jedes Jahr von Haus zu Haus und sammeln Spenden für benachteiligte Kinder. In Neuhaus werden alle Haushalte besucht und in Windischeschenbach erhalten nur diese einen Besuch, die sich angemeldet haben. Ein Dank gilt schon im Voraus allen, die für die Planung zuständig sind und die Aktion mit Spenden unterstützen.