Es ist inzwischen eine schöne und gelebte Tradition in Edelsfeld: Die evangelische Kirchengemeinde unterstützt mit ihren Kindern und Begleitpersonen die katholische Sternsingeraktion. Auch in diesem Jahr war das Engagement wieder beeindruckend – und so erfolgreich wie nie zuvor.
Bei der diesjährigen Sternsingeraktion konnte in Edelsfeld mit 4.104,91 Euro das höchste Ergebnis erzielt werden, das jemals vor Ort gesammelt wurde. Insgesamt 20 Kinder, aufgeteilt in sechs Gruppen, machten sich nach dem Aussendungsgottesdienst am Vormittag auf den Weg. Bis kurz vor 18 Uhr zogen sie von Haus zu Haus, sangen, segneten und sammelten Spenden – und das trotz winterlich kalter Temperaturen.
Zwei der Edelsfelder Gruppen waren dabei nicht nur im Ortsgebiet unterwegs, sondern besuchten auch die Königsteiner Gemeindeteile Kürmreuth und Hannesreuth, wo sie ebenfalls herzlich empfangen wurden.
Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Fokus der Sternsingeraktion 2026 steht Bangladesch. Trotz deutlicher Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit müssen dort noch immer rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten, davon etwa 1,1 Millionen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich vor Ort dafür ein, Kinder aus diesen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Das Rekordergebnis aus Edelsfeld ist ein starkes Zeichen gelebter Nächstenliebe und ökumenischer Zusammenarbeit. Der Einsatz der Kinder und ihrer Begleitpersonen zeigt eindrucksvoll, wie viel Solidarität und Engagement selbst an einem kalten Wintertag bewirken können.