Die diesjährige traditionelle Winterwanderung am 5. Januar in Pressath stand unter dem Motto „Gemütliche Winterwanderung durch Pressath“. Trotz Temperaturen von deutlich unter minus zehn Grad ließen sich knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht davon abhalten, gemeinsam durch den Ort zu ziehen. Zu Beginn begrüßte Silke Tanner, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Pressath, die Teilnehmenden und freute sich über die große Resonanz.
Im Laternenschein der Stadt ging es durch den winterlichen Ort, vorbei an markanten Punkten wie der neuen Mauer am Kindergarten und weiter in Richtung Haus der Heimat. Die Route bot immer wieder Gelegenheit, kurz innezuhalten, miteinander ins Gespräch zu kommen und bekannte Orte einmal aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen.
Begleitet wurde die Winterwanderung von Bürgermeister Bernhard Stangl, der an einzelnen Stationen Einblicke in bereits umgesetzte Maßnahmen sowie in geplante Schritte zur Weiterentwicklung des Ortes gab. Die Ausführungen stießen bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf großes Interesse und regten unterwegs zu Gesprächen und Nachfragen an.
Ein Glühweinstopp hinter der Kirche sorgte für willkommene Wärme, bevor der Weg weiter zum Obstgarten an der Bahnhofstraße führte. Auch dort wartete eine kleine Stärkung, die bei der winterlichen Kälte gern angenommen wurde und den Obstgarten als schönen Ort mitten in der Stadt in den Fokus rückte.
Über den Schulvorplatz führte der letzte Abschnitt schließlich zum TSV-Sportheim, wo die Wandernden herzlich empfangen wurden und der Abend in gemütlicher Runde einen gelungenen Ausklang fand. Besonders erfreulich war die große und vielfältige Beteiligung aus der Bürgerschaft, die wesentlich zur angenehmen Atmosphäre der Veranstaltung beitrug.
Am Ende bedankte sich Silke Tanner nochmals ausdrücklich bei allen Teilnehmenden für das große Interesse und das gelungene Miteinander. Die traditionelle Winterwanderung habe gezeigt, wie wertvoll gemeinschaftliche Aktionen sind und wie viele schöne Ecken Pressath zu bieten hat – besonders dann, wenn man den eigenen Ort gemeinsam und mit offenen Augen entdeckt.