Gewerkschaftsmitglieder jeden Alters stehen für Solidarität und Zusammenhalt. Das zeigen auch die Ver.di Senioren deutlich in ihren Vorhaben für das Jahr 2026. Der Vorstand traf sich zum Startschuss dazu im Vereinsheim Kinderspielplatz Naabwiesen e.V.. Besonders im Mittelpunkt stehen dabei die Daseinsvorsorge in der Fläche, Wahlen intern und kommunal sowie die Entwicklung des Sozialstaates.
Auf allen Feldern wird das Engagement getragen von ihrem Leitmotiv: Solidarität geht nicht in Rente! Aus diesem Grunde unterstützen sie laufende Tarifverhandlungen. Schließlich finden bundesweit für 10 Millionen Arbeitnehmer 2026 Verhandlungen statt. Die Ergebnisse bilden nicht nur persönlich sondern auch sozialpolitisch die finanzielle Lebensgrundlage für jung und alt, betont Vorsitzender Manfred Haberzeth in der Auftaktsitzung. Das zeigt sich auch im unmittelbaren Lebensumfeld. Deshalb lädt der Vorstand am 5. Februar zur Diskussion über wichtige kommunalpolitische Handlungsfelder ein. Dazu zählt besonders die Daseinseinsvorsorge. Zum Thema „ was uns wichtig ist“ spricht Peter Hofmann, DGB Regionssekretär und alternierender Beiratsvorsitzender der AOK Direktion.
Beim Tagesseminar im Juni geht es um den Sozialstaat und der Frage ob er hält was er verspricht. Es findet traditionell in Schwarzenfeld statt. Bei den eigenen Wahlen wollen die Senioren die Präsenz in der Fläche stärken. Das ist beim Leistungsangebot Lohnsteuer- und Versichertenberatung sowie in Rechtsstreitigkeiten aus dem Sozialrecht.