Eine rundum gelungene Siegenhofener Wiesnkirwa feierte man im malerischen Ort zwischen Vilshofen und Rieden. Ganz zu Beginn zelebrierte Pfarrer Slawomir Niemczewski die heilige Messe. Der Gottesdienst fand in der Filialkirche Maria Hilf der Pfarrei Rieden statt. Das Hauptfest begeht man am Sonntag nach Mariä Geburt. Festlich geschmückt war der Altarraum. Ein großer Dank galt der Siegenhofener Familie Koller, die sich das Jahr über um die Kirche kümmert und diese pflegt. Das Gotteshaus wurde 1723 geweiht und ist eine ehemalige Wallfahrtskirche. Musikalisch umrahmte den Gottesdienst der Jugendchor Lords Day. Die Musiker der Blaskapelle St. Georg spielten später beim weltlichen Teil bis zum Mittagstisch klangvoll auf. Veranstaltet hatte das Fest die Feuerwehr Rieden. 2013 hatte die Riedener Wehr die Organisation der Kirchweih übernommen. Musikalisch war die eintägige Kirwa durchaus, spielten doch am Nachmittag noch hiesige Musikgrößen zünftig auf. Um das Wohl der Gäste kümmerten sich zahlreiche Mitglieder der Feuerwehr Rieden. Die Kameradinnen und Kameraden boten eine umfangreiche Karte auf mit Braten mit Beilagen zu Mittag, Obatzdn, allerlei Klassiker vom Grill und ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet am Nachmittag. Ein besonderer Gaumenschmauß war da auch der vom Feuerwehrnachwuchs selbst zubereitete Obatzde, dazu eine resche Brezn. Was will man mehr? Ab und zu kam eine Dusche von oben in Form von mehreren Regenschauern, welche viele Gäste aber nicht davon abhielt, der Siegenhofener Kirwa einen Besuch abzustatten. Wie gut, dass man im Festzelt und im direkt daneben liegenden Kollerstodl wettergeschützt feiern konnte. Praktischerweise ist die Kirwa nicht nur mit dem Auto sondern auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad vom nahe gelegenen Vilstalradweg auf einem barrierefreien Steg über die Vils gut zu erreichen.