Der neu gestaltete Siedlerplatz in Neubrand wurde feierlich eingeweiht und gesegnet. Der Platz soll künftig ein Ort der Begegnung, des Miteinanders und der Gemeinschaft sein, ein Platz, an dem Menschen zusammenkommen, und gemeinsame Zeit verbringen, erklärte Bürgermeister Bernhard Schindler. Im Zuge der Neugestaltung wurden auch die angrenzenden Straßen erneuert und Kanal-, Wasser- und Stromleitungen neu verlegt. Die Straßen rund um den Platz wurden gepflastert und der Gehweg zu einem Mehrzweckstreifen umgestaltet. Auch vertraute Elemente wie die Ziege und der Brunnenstein haben wieder ihren Platz gefunden. Der Brunnen ist wieder in Betrieb. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,14 Millionen Euro. Die Maßnahme wurde mit 60 Prozent im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt. Für die Gemeinde blieb ein Eigenanteil von rund 550.000 Euro. Ein besonderer Dank des Bürgermeisters galt allen Planern, Firmen, Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofs sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern. Sie mussten während der Bauzeit manche Einschränkung durch Lärm, Staub und erschwerte Zufahrten hinnehmen und unterstützten das Projekt dennoch mit viel Verständnis. Die Segnung nahmen Pater Pater Joy und Pfarrer Michael Kelinske vor. Letzterer erinnerte an die biblische Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen erinnert. Sie stehe beispielhaft dafür, wie wertvoll Begegnungen und gute Gespräche sein können. So soll auch der neue Siedlerplatz ein Ort werden, an dem Jung und Alt gerne zusammenkommen, Nachbarschaft gepflegt wird und viele schöne Erinnerungen entstehen. Nach der gemeinsamen Segnung besprengte Pater Joy den Platz und Besucher mit Weihwasser. Als Vertreter des Planungsbüros erläuterte Michael Wagner Einzelheiten zum Projekt. Zur Feier des Tages spendierte die Gemeinde allen Anwesenden Bratwürste und Getränke. Der Platz war eingetischt; Mitglieder Siedlerbundes sorgten für einen reibungslosen Service.