Die Dorfbrunnen waren in früheren Zeiten eine der wichtigsten Einrichtungen, versorgten diese doch die Bewohner samt ihrem Vieh mit dem kostbaren Nass. Zugleich diente der Ort auch, um Neuigkeiten auszutauschen. Die Brunnen hatten lange ausgedient, als man sich im Zuge der Dorferneuerung entschloss, diese als Kulturgut der Nachwelt zu erhalten. Auch ist es die letzten Jahre guter Brauch geworden, Brunnen in der österlichen Zeit mit Zweigen und Girlanden zu schmücken. In die Girlanden hatte man in unermüdlicher Ausdauer mehr als 500 handbemalte Eier eingeflochten und machten daraus einen farbenfrohen Blickfang. Zusätzlich hatten Manfred Holl und Dieter Windisch, ein ortsansässiger Künstler, aus einfachsten Materialien mit großem Geschick
und Einfallsreichtum Hasenfiguren gefertigt. Im Zuge der Aktivitäten der Sassenreuther Dorfgemeinschaft wurden diese auch in das Ensemble beim Dorfbrunnen mit eingefügt. Der Platz ist jetzt nicht nur eine Augenweide und Treffpunkt der Einwohnerschaft und symbolisiert gleichzeitig den gemeinschaftlichen Zusammenhalt.